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	<title>Marcus schreibt&#8230;</title>
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	<description>Hier wird einfach geschrieben, was mir so aus den Fingern kommt</description>
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	<title>Marcus schreibt&#8230;</title>
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	<item>
		<title>Neu Jahr Gruß</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/12/neu-jahr-gruss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 17:28:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Blog]]></category>
		<category><![CDATA[neues Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Offenbarung2213]]></category>
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					<description><![CDATA[Morgen beginnt das Jahr 2026 und es ist Donnerstag. Der erste Donnerstag im Jahr und trotzdem nicht neu. Es gibt jede Woche einen Donnerstag. Ich wünsche allen Lesern meines Blogs einen guten und friedlichen Übergang ins nächste Jahr und Gottes reichen Segen für alles was vor den Besuchern liegt. Was 2026 für uns bringt, kann&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/12/neu-jahr-gruss/"><span class="screen-reader-text">Neu Jahr Gruß</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Morgen beginnt das Jahr 2026 und es ist Donnerstag. Der erste Donnerstag im Jahr und trotzdem nicht neu. Es gibt jede Woche einen Donnerstag. </p>



<p>Ich wünsche allen Lesern meines Blogs einen guten und friedlichen Übergang ins nächste Jahr und Gottes reichen Segen für alles was vor den Besuchern liegt. Was 2026 für uns bringt, kann ich nicht sagen und möchte ich auch gar nicht wissen. Was würde denn passieren, wenn wir wüssten was kommt? Meiner Meinung nach würde das absolute Chaos ausbrechen. Was ich weiß ist, dass Jesus Christus da ist, genau wie gestern und heute, ist er auch morgen da. Jesus Christus interessiert sich nicht für Jahreszahlen. Er steht über den Dingen und außerhalb der Zeiten.</p>



<p>Ich wünsche allen Lesern meines Blogs, dass sie das erkennen. Jesus kennt mein Leben und Jesus kennt dein Leben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251231_1821571332898416187615017-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2117" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251231_1821571332898416187615017-768x1025.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251231_1821571332898416187615017-225x300.jpg 225w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251231_1821571332898416187615017.jpg 805w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<pre class="wp-block-verse">Offenbarung 22:13 bibel.heute<br />Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel."</pre>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weihnachten beginnt nicht bei uns</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/12/weihnachten-beginnt-nicht-bei-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 15:42:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jesaja95]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte diesen Beitrag nutzen, allen Lesern meines Blogs meine Gedanken von Weihnachten zu erklären. Ich wünsche zuerst allen Lesern ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest. Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; das wird der künftige Herrscher sein. Und dieser Name gehört zu ihm: wunderbarer Berater, kraftvoller Gott, Vater der Ewigkeit,&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/12/weihnachten-beginnt-nicht-bei-uns/"><span class="screen-reader-text">Weihnachten beginnt nicht bei uns</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich möchte diesen Beitrag nutzen, allen Lesern meines Blogs meine Gedanken von Weihnachten zu erklären.</p>



<p>Ich wünsche zuerst allen Lesern ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251219_1629392385550030740472302-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2105" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251219_1629392385550030740472302-768x1025.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251219_1629392385550030740472302-225x300.jpg 225w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/12/img_20251219_1629392385550030740472302.jpg 841w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<pre class="wp-block-verse">Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; das wird der künftige Herrscher sein. Und dieser Name gehört zu ihm: wunderbarer Berater, kraftvoller Gott, Vater der Ewigkeit, Friedensfürst. Jesaja 9:5 bibel.heute</pre>



<p><strong>Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.</strong></p>



<p>Der Plan Gottes für die Rettung der Welt beginnt an Weihnachten.<br />Nicht als spontane Idee, nicht als hastiger Rettungsversuch, sondern als von Anfang an klar definierter Plan. Ziel, Kosten und Konsequenzen sind bekannt. Es gibt keinen alternativen Weg, keinen Workaround, kein späteres Patch-Release – denn für die Sünde muss Blut fließen.</p>



<p>Weihnachten ist dabei der Projektstart. Der Moment, in dem Gott selbst in das Projekt einsteigt. Nicht von oben steuernd, sondern mitten hinein in unsere Realität. Jesus musste als Mensch kommen. Wäre er als König oder Prinz erschienen, wäre Distanz entstanden. Nähe aber ist Voraussetzung für Rettung. In moderner Sprache: Gott entscheidet sich bewusst für Zugänglichkeit statt Machtdemonstration.</p>



<p>Und genau hier liegt das Paradox von Weihnachten:<br /><strong>Alles ist geschenkt – aber nichts ist billig.</strong></p>



<p><em>„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.“</em><br />Nicht gemacht. Nicht verdient. Geschenkt.</p>



<p>Weihnachten beginnt nicht bei uns.<br />Nicht bei unserer Vorbereitung, nicht bei unserem Engagement, nicht bei unserem Beitrag. Weihnachten beginnt bei Gott. Er liefert das Geschenk vollständig aus. Keine Lizenzgebühr. Keine versteckten Kosten. Keine In-App-Käufe.</p>



<p>Und mehr noch: Weihnachten ist <strong>Open Source</strong>.<br />Der Code liegt offen – lange vor der Geburt Jesu. Die Propheten sprechen davon, die Bilder sind gesetzt, die Linien klar erkennbar: ein Kind, ein leidender Knecht, ein Friedensfürst. Nichts davon ist eine nachträgliche Erklärung. Der Rettungsplan ist bereits im Alten Testament beschrieben, kommentiert und angekündigt.</p>



<p>Wie bei Open Source gilt:<br />Nicht jeder versteht sofort jede Zeile. Nicht jeder erkennt auf Anhieb, wie alles zusammenhängt. Aber der Plan ist transparent. Nachlesbar. Prüfbar.<br /></p>



<p>Man könnte sagen: Weihnachten ist echte <strong>Freeware</strong>. Frei verfügbar für alle. Ohne Zugangshürden. Ohne Leistungsnachweis. Aber eben nicht umsonst. Der Preis wird nicht vom Nutzer gezahlt – sondern vom Entwickler selbst. Der Weg vom Stall zum Kreuz ist von Anfang an einkalkuliert. Weihnachten trägt Karfreitag bereits in sich.</p>



<p>Gott wartet nicht, bis wir stabil laufen oder unsere Systeme aufgeräumt sind. Er kommt mitten hinein in unsere Unordnung, unsere Schuld, unsere Zerbrechlichkeit. Weihnachten ist Gottes klares Signal:<br /><strong>Ich übernehme die Kosten. Ich trage das Risiko. Ich ziehe den Plan durch – bis zum Ende.</strong></p>



<p><em>Das Versbild habe ich mit ChatGPT erstellt. </em></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Und wieder ein Brot</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/11/und-wieder-ein-brot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 21:43:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstube]]></category>
		<category><![CDATA[Brot backen]]></category>
		<category><![CDATA[Matthäus44]]></category>
		<category><![CDATA[Mehl]]></category>
		<category><![CDATA[Plötzblog]]></category>
		<category><![CDATA[Ruchbrot]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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					<description><![CDATA[Habt ihr euch schon Mal in Ruhe überlegt, was ihr täglich alles so esst? Ich ja und deshalb backe ich Brot selbst. Es klappt nicht immer, dass wir selbstgebackenes essen können. Dieses Mal habe ich ein Rezept vom Backwochenende versucht. Ein Rezept was der Leiter der Freizeit mal schnell niedergeschrieben hat. Ein Ruchmehlbrot. Das war&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/11/und-wieder-ein-brot/"><span class="screen-reader-text">Und wieder ein Brot</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Habt ihr euch schon Mal in Ruhe überlegt, was ihr täglich alles so esst? Ich ja und deshalb backe ich Brot selbst. Es klappt nicht immer, dass wir selbstgebackenes essen können. </p>



<p>Dieses Mal habe ich ein Rezept vom Backwochenende versucht. Ein Rezept was der Leiter der Freizeit mal schnell niedergeschrieben hat. Ein Ruchmehlbrot. Das war damals schon richtig lecker.</p>



<p>Ruchmehl ist ein Schweizer Begriff und bezeichnet eigentlich Mehl mit Schalenresten. Der Plötzblog &#8211; ein Bäckerblog &#8211; eine schreibt dazu in seinem <a href="https://www.ploetzblog.de/baeckerlatein/ruchmehl/id=61261901c30e586ffcd80b57">Lexikon</a> folgendes. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ruchmehl ist ein&nbsp;Schweizer Mehl&nbsp;der&nbsp;Type&nbsp;1100 bis 1600, das meist aus&nbsp;Weizen, seltener auch aus&nbsp;Roggen&nbsp;hergestellt wird. Es wird erst nach Entzug von ca. 20 %&nbsp;Weißmehl&nbsp;aus dem&nbsp;Korn&nbsp;gewonnen.&nbsp;</p>



<p>Dank des dadurch erhöhten Randschichtenanteils enthält es mehr&nbsp;Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Es ist deshalb ernährungsphysiologisch wertvoller als&nbsp;Weißmehl&nbsp;und Halbweißmehl.</p>
</blockquote>



<p>Ich weiß, dass nicht jeder gerne Brot ist, aber für uns ist es genau das Richtige. Ich mag es zu mischen, kneten, formen, warten (naja) und nachzudenken. Irgendwie komme ich beim Backen zur Ruhe. Manchmal habe ich sogar Zeit was nebenbei anzuhören. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Aber Jesus antwortete: Nein, in der Schrift steht: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.</p>



<p>Matthäus 4:4 bibel.heute</p>
</blockquote>



<p>Zum Rezept gibt eigentlich nicht viel zu sagen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Rezept aus 1000g Ruchmehl</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>1000g Ruchmehl</li>



<li>800g Wasser</li>



<li>22,5g Salz (nicht vergessen, sehr wichtig)</li>



<li>5g Hefe</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Kochstück</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>50g Mehl</li>



<li>150g Wasser </li>
</ul>



<p>Beim Kochstück setze ich das Mehl mit kaltem Wasser auf dem Herd an und erhitze es unter ständigem Rühren, bis das gesamte Wasser vom Mehl aufgenommen wurde. In diesem Rezept verwende ich die dreifache Menge Wasser. Durch das Kochstück bindet der Teig deutlich mehr Flüssigkeit, und das Brot wird dadurch saftiger. Das fertige Kochstück decke ich mit Frischhaltefolie ab und lasse es vollständig auskühlen. Die Folie lege ich direkt auf die warme Masse, damit sich keine Kruste bildet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Teig</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>950g Mehl </li>



<li>650g Wasser </li>



<li>22,5g Salz</li>



<li>5g Hefe</li>



<li>das ausgekühlte Kochstück </li>
</ul>



<p>Die Gesamtwassermenge rechne ich immer auf die trockene Mehlmenge. Ich mische alles und knete den Teig so lange, bis er sich beim Kneten vom Schüsselrand löst. Dann lasse ich ihn eine Stunde bei Raumtemperatur gehen und dehne und falte ihn ein einziges Mal nach 30 Minuten. Danach gebe ich ihn in eine Box und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Teig Vorbereiten</h3>



<p>Den Teig nehme ich aus dem Kühlschrank und lasse ihn 5–6 Stunden bei Zimmertemperatur temperieren, damit er wieder aktiv wird. Anschließend forme ich gleichgroße Kugeln und lege sie in die gefettete Kastenform.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Backen</h3>



<p>Das Brot backe ich zunächst 5 Minuten bei 250 °C. Danach öffne ich kurz den Ofen, stelle die Temperatur auf 200 °C herunter und lasse das Brot weitere 45–50 Minuten backen. Dabei decke ich es mit Alufolie ab, damit es nicht zu dunkel wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ergebnis</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2102" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154-1024x768.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154-300x225.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154-768x576.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154-1536x1152.jpg 1536w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154-1568x1176.jpg 1568w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1717088905439824239262539154.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2103" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729-1024x768.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729-300x225.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729-768x576.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729-1536x1152.jpg 1536w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729-1568x1176.jpg 1568w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/pxl_20251113_1722515767385362809970500729.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Danke Wolfgang für das Rezept. </p>



<p>Ich wünsche euch allen eine tolle gesegnete Backzeit. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The dark side of the smoothie</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/11/the-dark-side-of-the-smoothie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 04:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leckereien]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Smoothie]]></category>
		<category><![CDATA[the dark side]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist bei mir Zeit für Smoothie. Nicht etwa weil es gesund macht oder mich fit hält, nein einfach weil es uns und mir schmeckt. Der heutige Smoothie ist nicht sehr süß. Ich nehme sehr gerne Tiefkühlobst, weil das Obst nicht ewig im Regal liegt, sondern direkt vom Strauch oder Baum eingefroren wird. Der Smoothie&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/11/the-dark-side-of-the-smoothie/"><span class="screen-reader-text">The dark side of the smoothie</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es ist bei mir Zeit für Smoothie. Nicht etwa weil es gesund macht oder mich fit hält, nein einfach weil es uns und mir schmeckt. Der heutige Smoothie ist nicht sehr süß. Ich nehme sehr gerne Tiefkühlobst, weil das Obst nicht ewig im Regal liegt, sondern direkt vom Strauch oder Baum eingefroren wird. </p>



<p>Der Smoothie ist ziemlich dunkel und ohne extravaganten Schnickschnack oder irgendwelches Gemüse. Gemüse gehört für mich auf den Teller und nicht ins Glas. </p>



<h2 class="wp-block-heading">The dark side</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>50g TK Heidelbeeren</li>



<li>50g TK Himbeeren</li>



<li>50g TK Sauerkirschen</li>



<li>Wasser nach Bedarf </li>
</ul>



<p>Das ganze kurz aber intensiv in der Küchenmaschine pürieren, damit es nicht zu warm wird, denn Hitze zerstört die Vitamine.</p>



<p>Nach dem mixen in den Kühlschrank damit sonst verdirbt es. Was sicher auch gut passt ist, den Smoothie in Naturjoghurt zu rühren. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/image_editor_output_image-1886058765-17629839277456832004718058350446-300x300.jpg" alt="" class="wp-image-2090" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/image_editor_output_image-1886058765-17629839277456832004718058350446-300x300.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/image_editor_output_image-1886058765-17629839277456832004718058350446-150x150.jpg 150w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/image_editor_output_image-1886058765-17629839277456832004718058350446.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Lasst ihn euch schmecken. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brot braucht Zeit</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/11/brot-braucht-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 18:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Backstube]]></category>
		<category><![CDATA[backen]]></category>
		<category><![CDATA[Brot]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes648]]></category>
		<category><![CDATA[Monbachtaler Männerkruste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=2006</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Backtag, obwohl das Backen nur einen ganz kleinen Teil des Tages ausmacht. Um es genau zu sagen sind es beim Brot zwischen 50 Minuten und einer Stunde und 10 Minuten, der Rest ist wiegen, mischen und warten. Ich möchte diesen ersten neuen Blogeintrag mal dazu nutzen unser eigenes Brotrezept mal vorzustellen. Die Monbachtaler&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/11/brot-braucht-zeit/"><span class="screen-reader-text">Brot braucht Zeit</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute ist Backtag, obwohl das Backen nur einen ganz kleinen Teil des Tages ausmacht. Um es genau zu sagen sind es beim Brot zwischen 50 Minuten und einer Stunde und 10 Minuten, der Rest ist wiegen, mischen und warten.</p>



<p>Ich möchte diesen ersten neuen Blogeintrag mal dazu nutzen unser eigenes Brotrezept mal vorzustellen. Die Monbachtaler Männerkruste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kam es dazu? </h2>



<p>Wie waren auf einer Wochenendfreizeit 2023 im Monbachtal im Schwarzwald und haben dort einen Brotbackkurs mitgemacht. Dabei haben wir allerlei über Mehl, Hefe, Sauerteig, Wasser, Wassertemperatur, Garstufen, Krusten und so gelernt. Wir das sind 16 oder 18 Männer gewesen und mein Papa und ich. </p>



<p>Am Samstag des Wochenendes durften die Teams&nbsp; dann ein eigenes Rezept unter Anleitung eines Fachmanns entwerfen und natürlich direkt zubereiten. Da entstand die <a href="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/11/Monbachtaler-Maennerkruste.pdf" data-type="attachment" data-id="2019">Monbachtaler Männerkruste</a>.</p>



<p>Doch es wurden nicht nur Brote gebacken, es gab auch was für die Seele und den Geist. Wir haben gute Impulse und Gedanken aus dem Wort Gottes gehört. </p>



<p>Ich möchte mich an der Stelle Mal meine persönlichen Gedanken zum Bäckervers schlechthin schreiben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich bin das Brot des Lebens. Johannesevangelium Kapitel 6 Vers 48</p>
</blockquote>



<p>Wenn ich an Brot denke, sehe ich darin etwas, das mich stärkt und nährt. Es enthält alles, was mein Körper braucht, um durch den Tag zu kommen. Doch ich merke: Mein Herz braucht mehr als Nährstoffe – es braucht Leben, das bleibt. In Jesus finde ich dieses wahre Brot. Er sättigt meine Seele, wenn ich leer bin, und schenkt mir Kraft, wenn ich schwach werde. Sein Wort ist wie tägliche Nahrung für meinen Glauben. Wenn ich aus seiner Hand nehme, werde ich wirklich satt – tief im Innersten, jetzt und für die Ewigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Rezept</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>800 g Weizenmehl Type 1050</li>



<li>200 g Roggenmehl Type 1150</li>



<li>540 g Wasser (~30° Celsius)</li>



<li>20 g Salz</li>



<li>10 g frische Hefe</li>



<li>200 g Sonnenblumenkerne</li>



<li>4,6 g Röstmalz</li>



<li>20 g Sesam</li>



<li>10 g Leinsamen</li>



<li>20 g Anstellgut (Roggen)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Quellstück für die Sonnenblumenkerne</h3>



<p>Das Quellstück wird abends angesetzt und kann über Nacht das Wasser aufnehmen. Die Sonnenblumenkerne aus dem Rezept in das Wasser einrühren und die Prise Salz dazu geben und abgedeckt<br>über Nacht quellen lassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>200 g Sonnenblumenkerne</li>



<li>100 g Wasser</li>



<li>1 Prise Salz</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Der Sauerteig</h3>



<p>Das Roggenmehl aus dem Rezept mit dem Wasser und dem Anstellgut mischen und abgedeckt über Nacht gehen lassen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>200 g Roggenmehl Type 1150</li>



<li>160 g Wasser</li>



<li>20 g Anstellgut</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Das Brot</h3>



<p>Die gewünschte Mehlmischung mit dem Salz, den gequollenen Sonnenblumenkernen und dem Röstmalz mischen. Etwas Wasser abnehmen und die Hefe darin auflösen. Den Sauerteig dazugeben und alles kneten. Dabei das Wasser vorsichtig dazugeben und solange kneten, bis das Wasser vom Mehl aufgenommen wurde. Wenn der Teig die Fensterprobe besteht, dann rund wirken und ins gemehlte Gärkörbchen legen. Abschließend die Oberfläche anfeuchten und die Körnermischung aus Sesam und Leinsamen drüber streuen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Backen</h2>



<p>Den Ofen auf 250° Celsius vorheizen. Hier können Pizzasteine oder ein Backstahl verwendet werden. Dadurch erhöht sich unter Umständen die Zeit zum Vorheizen. Wenn es möglich ist, mit Dampf backen. Dafür dann die Dampffunktion des Backofens nutzen oder eine feuerfeste Schale mit auf dem Boden erhitzen. Den Dampf erzeugt man mit kochendem Wasser, welches in die Schalte gegossen wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Brot mit der Körnerseite nach oben einschießen und den Dampf zugeben.</li>



<li>Nach 5 Minuten, die Temperatur herunterdrehen auf 200° Celsius, Dampf abschalten und entweichen lassen, sowie die Schale rausnehmen (Achtung unter Umständen ist die heiß)</li>



<li>weitere 45 Minuten backen lassen Rausnehmen, Klopftest machen und dann vollständig abkühlen lassen</li>
</ul>



<p>Rausnehmen, Klopftest machen und dann vollständig abkühlen lassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Blog bleibt</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/11/der-blog-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 07:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Brot backen]]></category>
		<category><![CDATA[FOSS]]></category>
		<category><![CDATA[glauben]]></category>
		<category><![CDATA[OOS]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Blog lebt – wegen einer Person Manchmal braucht es nicht hunderte Likes, keine Follower-Welle und keine aufwendige SEO-Kampagne – manchmal reicht eine einzige Person, die sagt:„Hey, es ist Schade, dass du aufhörst und nichts mehr schreibst.“ Und genau deswegen geht es hier weiter. Nicht, weil ich plötzlich Influencer-Ambitionen hätte oder weil Google meine Seite&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/11/der-blog-bleibt/"><span class="screen-reader-text">Der Blog bleibt</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Blog lebt – wegen einer Person</p>



<p></p>



<p>Manchmal braucht es nicht hunderte Likes, keine Follower-Welle und keine aufwendige SEO-Kampagne – manchmal reicht eine einzige Person, die sagt:<br />„Hey, es ist Schade, dass du aufhörst und nichts mehr schreibst.“</p>



<p>Und genau deswegen geht es hier weiter. Nicht, weil ich plötzlich Influencer-Ambitionen hätte oder weil Google meine Seite vermisst, sondern weil jemand da draußen diesen Blog tatsächlich liest. Ja, wirklich.</p>



<p>Früher drehte sich hier vieles um meine Krebserkrankung – schwere Themen, ehrliche Gedanken, manchmal auch einfach das, was einem durch den Kopf geht, wenn der Alltag plötzlich auf die Onkologie wechselt. Aber das Kapitel bekommt nun Gesellschaft. Ich will den Fokus erweitern, denn das Leben besteht aus mehr als Diagnose, Therapie und Nachsorge.</p>



<p>Ab jetzt geht’s hier auch um Dinge, die mich im Alltag tragen, faszinieren und antreiben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mein Glaube an den Herrn Jesus Christus – ohne fromme Floskeln, sondern ehrlich, bodenständig und mitten im Leben. Es soll um Brot gehen und das Brot des Lebens. </li>



<li>Software, Hardware, Crypto und Open Source – alles, was blinkt, kompiliert oder sich irgendwie in Quelltext verwandeln lässt.</li>



<li>Und natürlich Leafpad, mein kleines, eigensinniges Notiz-Projekt, das mittlerweile mehr Lebensgeschichte enthält als so mancher Roman.</li>
</ul>



<p>Es wird also technischer, persönlicher und wahrscheinlich auch ein bisschen anders. Das ist aber genau mein Ding zur Zeit: Glauben, coden, backen, leben – alles greift ineinander.</p>



<p>Der Blog bekommt also eine neue Richtung – lebendiger, vielfältiger, ein bisschen unberechenbar.<br>Und weil Inhalt und Form zusammengehören: Auch das Layout wird sich bald verändern. Weniger Klinikweiß, mehr Leben, mehr Charakter – so, wie sich auch die Themen gewandelt haben.</p>



<p>Also: Willkommen zurück auf einem Blog, der eigentlich schon abgeschlossen war – und jetzt weiterlebt, nur weil eine einzelne Person daran geglaubt hat.</p>



<p><em>(Und falls du das liest: Ja, du bist gemeint.)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abschied vom Blog</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2025/09/abschied-vom-blog/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 19:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1987</guid>

					<description><![CDATA[zuerst möchte ich Danke sagen. Danke für alle Gebete, für all die Nachrichten, Überraschungen und kleinen wie großen Zeichen der Liebe. Sie haben mir immer wieder Mut geschenkt und mich durch manche schwere Stunde getragen. Jesus Christus ist ja immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit. Hebräer 13:8 bibel.heute Seit 2017 habe ich&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2025/09/abschied-vom-blog/"><span class="screen-reader-text">Abschied vom Blog</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>zuerst möchte ich Danke sagen. Danke für alle Gebete, für all die Nachrichten, Überraschungen und kleinen wie großen Zeichen der Liebe. Sie haben mir immer wieder Mut geschenkt und mich durch manche schwere Stunde getragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1990 alignnone size-full" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/09/10002166567775718358653545811.png" width="1024" height="1024" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/09/10002166567775718358653545811.png 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/09/10002166567775718358653545811-300x300.png 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/09/10002166567775718358653545811-150x150.png 150w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2025/09/10002166567775718358653545811-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><em>Jesus Christus ist ja immer derselbe – gestern, heute und in alle Ewigkeit. Hebräer 13:8 bibel.heute</em></p>
<p>Seit 2017 habe ich hier über mein Leben mit dem Herrn Jesus Christus geschrieben. Viele Beiträge handelten von meiner Krebserkrankung, von meinen Gedanken, Hoffnungen und Ängsten. Nun ist alles gesagt. Ich merke, dass es keine neuen Worte mehr braucht. Der letzte Beitrag liegt inzwischen über ein Jahr zurück – ein deutliches Zeichen dafür, dass es nicht mehr viel zu schreiben gibt. Das Leben geht weiter, und ich darf noch leben. Das ist bei dieser Erkrankung nicht selbstverständlich. Ich weiß, sie kann jederzeit wiederkommen – aber jetzt ist es so, wie es ist.</p>
<p>Am <strong>21.03.2026</strong> wird dieser Blog gelöscht. Die Domain <a href="http://www.marcusradisch.de">www.marcusradisch.de</a> bleibt bestehen, zeigt dann aber nur noch ein Baustellenschild.</p>
<h2>Warum dieser Schritt?</h2>
<p>Weil meine Geschichte hier vollständig erzählt ist. In einem Interview beim Kontrafunk habe ich zuletzt über meine Krankheit gesprochen. Wer möchte, kann es nachhören:<br />
<a href="https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/mensch-und-medizin/mensch-und-medizin-organspende-und-organtransplantation?highlight=WyJtYXJjdXMiLCJyYWRpc2NoIiwibWFyY3VzIHJhZGlzY2giXQ==">Zum Interview</a>.</p>
<p>Und noch ein weiterer Grund: Ich möchte nicht, dass dieser Blog eines Tages nur noch als Futter für künstliche Intelligenzen dient. Das hier war ein persönlicher Ort, kein Trainingsmaterial.</p>
<p>Ich bin unendlich dankbar für meine Familie, meine Gemeinde und meine Freunde. Ihre Unterstützung war für mich ein großes Geschenk. Und doch weiß ich: Der Herr Jesus Christus ist der, der mich in allem hält – gestern, heute und morgen.</p>
<p>Ich habe kurz überlegt, ein Buch zu schreiben, aber das wäre ein weiteres Krebsbuch.</p>
<p>Danke an alle, die mich hier begleitet haben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Es ist vorbei</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2024/06/es-ist-vorbei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2024 20:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörpertherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Hochdosistherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Josua19]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik]]></category>
		<category><![CDATA[ZVK]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe es dir gesagt! Sei stark und sei mutig! Lass dir keine Angst einjagen, lass dich nicht einschüchtern, denn Jahwe, dein Gott, steht dir bei, wo du auch bist.“ Josua 1:9 NBH Vielen vielen Dank für eure Unterstützung und eure Gebete in den letzten Jahren. Danke für alles Nachfragen und jede Tafel Schokolade, jede&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2024/06/es-ist-vorbei/"><span class="screen-reader-text">Es ist vorbei</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich habe es dir gesagt! Sei stark und sei mutig! Lass dir keine Angst einjagen, lass dich nicht einschüchtern, denn Jahwe, dein Gott, steht dir bei, wo du auch bist.“</p>
<cite>Josua 1:9 NBH</cite></blockquote>



<p>Vielen vielen Dank für eure Unterstützung und eure Gebete in den letzten Jahren. Danke für alles Nachfragen und jede Tafel Schokolade, jede Mail, jede Chatnachricht oder Postkarte. Das tat so gut. Ich aber auch unsere ganze Familie durfte ganz praktisch erleben, was Gemeinde Gottes bedeutet. Danke für euch als Gemeinde, egal wo. Dieser Beitrag wird lang, denn ich möchte Mal einen kleinen Überblick über den Ablauf meiner Behandlungen geben und Beiträge aus diesem Blog darunter verlinken, da ich sie selber einmal wieder lesen möchte. Das bringt mich wieder zu neuer Dankbarkeit. Die Zählung beginnt natürlicherweise bei [0]. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf Youtube-Videos oder Bilder verzichte ich diesmal.</p>



<p>Für all diejenigen die diese Geschichtsschreibung nicht so interessiert und die wissen möchten wie es uns und mir so geht. Es geht mir gerade gut. Ich habe aktuell keinen Infekt aber ein paar Hautprobleme. Die Ärzte in Tübingen sind sehr zufrieden und haben zum 23.05.2024 die Studientherapie beendet. Ich habe alles abgegeben, außer den Löffel. Das Ergebnis der letzten MRT-Untersuchung und der letzten Knochenmarkpunktion steht noch aus, aber ich bin mir sicher, da wird nichts gefunden. Ich bin zur Zeit manchmal noch sehr müde und erschöpft, aber ich bin dankbar, dass ich diese schwierigen Therapien überlebt habe. Jetzt gehe ich in die Nachsorge, ebenfalls in Tübingen. Ich bin dankbar und froh in Tübingen so kompetent behandelt und beraten zu werden. Ich werde aktuell langsam wieder in das Berufsleben eingegliedert. Jetzt aber zur Vergangenheit.</p>



<p>Begonnen hat alles am 01.09.2020 mit der Induktionstherapie. [0] Damals habe ich nach einem Blutbild und einer kleinen ärztlichen Untersuchung meine erste Bauchspritze bekommen. Ich war dort nicht alleine, ein sehr guter Freund und Jesus Christus waren auch dabei. Anschließend war ich bis zum 24.12.2024 alle 42 Tage mit der Bauchspritze Mode.</p>



<p>Nach einem Monat habe ich das erste kurze Fazit gezogen und über ein paar Nebenwirkungen und die Ellagsäuren berichtet&#8230; Damals habe ich echt viele Smoothies aus roten und grünen Früchten gemacht. [1] <em>Vielleicht sollte ich da ein paar Rezepte rauskramen und das wieder tun? Nein ich werde das machen!</em></p>



<p>Dann kamen die ersten richtigen Nebenwirkungen der Therapie zum Vorschein. Eine erste Thrombophlebitis. Das erste Mal richtig Angst vor der Zukunft und wahnsinnige Schmerzen. Das tat ziemlich weh, war aber im Vergleich zu dem was noch kommen sollte gar nichts. Naja wer gegen Krebs kämpft braucht nicht mit dem Beschuss von Wattenbällchen zu rechnen. Ich durfte die Wochen bis Weihnachten zudem dann in das Stuttgarter Krankenhaus zur Therapie wechseln, was die Anfahrt deutlich erleichterte. Außerdem hatten die ein Kaffee und Kuchenbuffet zur Selbstbedienung. Das war der richtige Schritt. Es war aus sehr schlau nicht die ganze Therapie dort hin zu verlegen, da die Tübinger das Myelomzentrum neben der Universität Heidelberg sind. [2]</p>



<p>Die Chemo war schon sehr lang, das fällt mir gerade beim Lesen meines Blogs auf. Ich mache da jetzt einen Sprung zum Ende der Induktionstherapie, denn dann wirds wieder lustiger, nachdem mich zum Ende der Induktionstherapie alles genervt und angekotzt hatte. [3]</p>



<p>Der zweite Teil der dreiteiligen Chemo ist die Mobilisation der eigenen Stammzellen gewesen. Das klingt harmlos, denn ich habe Medikamente gespritzt und meine Knochen fingen an Stammzellen zu produzieren. Produzieren klingt einfach, aber das ist echt heftig. Knochenschmerzen der übelsten Sorte waren die Folge und ein hoher Grad an Infektanfälligkeit, aber und da musste ich durch. Das alles habe ich mitgemacht um am Ende die Stammzellen zu bekommen, die direkt in den Frost kommen, für schlechte Zeiten. Das ist auch so gewesen, denn diese Stammzellen habe ich nach der Hochdosischemotherapie wieder implantiert bekommen.[4]</p>



<p>Danach hieß es warten und ausruhen. Ich war bereit für die Hochdosischemotherapie, zumindest aus medizinischer Sicht. Am 22.02.2021 ging es dann los. Am Anfang war auch alles gut und der ZVK hielt was er versprach, aber an Tagen danach wurde es nicht besser sondern schlechter. Das waren die heftigsten drei Wochen meines bisherigen Lebens. Ich lebe! Die Ärzte (alle!) haben mir mehrfach gesagt, dass es bei meinem aktuellen Gesundheitszustand und den Erfahrungen der Vergangenheit kaum oder gar keine Komplikationen gibt. Dem war nicht so. Ich hatte überhaupt gar keinen Appetit, alle Schleimhäute waren komplett entzündet, Fieber, anfängliches Nierenversagen, Schlafprobleme, Atemnot nur um einiges zu nennen. In dieser Zeit war es nicht so schön. Gott war immer da und hat mir neuen Mut gegeben. Mehr als flüsternd beten, oder nur in Gedanken ging nicht. Ich bin nur durch Gottes Hilfe noch am Leben. Danke Herr Jesus. [5]</p>



<p>Im Anschluss an diese Therapie hieß es wieder warten. Ich wurde direkt in die Erhaltungstherapie übergeleitet, obwohl die Hochdosistherapie ihre Wirkung nicht zu 100% entfalten konnte. Es hätte eigentlich eine zweite benötigt, aber bei meiner Verlaufsgeschichte ist der &#8217;survival benefit&#8216; nicht gegeben. Es bestand das Risiko, dass ich diese zweite Chemo nicht überlebe und da hat das Ärzteteam entschieden es ohne zu probieren. Ich find&#8217;s eine klasse Entscheidung. Ab dem 27.05.2021 bin ich in der Erhaltungstherapie und zusätzlich in einer Studie mit Studienmedikament und ohne Placebo. Diese Phase 3 der Behandlung ist jetzt abgeschlossen. [6]</p>



<p>Ich nehme zwar weiterhin die Chemotherapie als Tabletten aber ich brauche keine Antikörpertherapie mehr auf der Tagesklinik. Ich gehe ab jetzt einmal alle drei Monate auf die Myelomambulanz. Ich bin Gott unheimlich dankbar, dass er mich da durch getragen hat und ich  noch ein paar Jahre auf dieser Welt bin. Ich weiß, dass alles in seiner mächtigen Hand liegt, ob Leben oder Tod, neuer Krebs oder andere Krankheit. Er kann machen, dass ich steinalt werde oder sogar noch älter. Alles liegt in seiner Hand. Ich gehe zuversichtlich weiter.</p>



<p>[0] <a href="https://www.marcusradisch.de/2020/08/chemostart-morgen-gehts-los/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.marcusradisch.de/2020/08/chemostart-morgen-gehts-los/</a><br />[1] <a href="https://www.marcusradisch.de/2020/10/ein-monat">https://www.marcusradisch.de/2020/10/ein-monat</a><br />[2] <a href="https://www.marcusradisch.de/2020/10/neustart/">https://www.marcusradisch.de/2020/10/neustart/</a><br />[3] <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/01/der-erste-schritt-ist-geschafft/">https://www.marcusradisch.de/2021/01/der-erste-schritt-ist-geschafft/</a><br />[4] <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/02/meine-stammzellen-sind-gesammelt/">https://www.marcusradisch.de/2021/02/meine-stammzellen-sind-gesammelt/</a><br />[5] <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/02/usb-3-2-war-gestern-heute-ist-zvk/">https://www.marcusradisch.de/2021/02/usb-3-2-war-gestern-heute-ist-zvk/</a><br />[6] <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/06/phase-3-hat-begonnen-die-antikoerpertherapie/">https://www.marcusradisch.de/2021/06/phase-3-hat-begonnen-die-antikoerpertherapie/</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im letzten Jahr</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2023/10/im-letzten-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2023 21:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus lebt]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm3115]]></category>
		<category><![CDATA[sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Meine Antikörpertherapie endet im kommenden Jahr und ich darf dann die &#8222;normale&#8220; Chemotherapie weitermachen. Ich bin in dem letzten Jahr meiner Therapie. Ich freue mich echt sehr, dass das letzte Jahr der Erhaltungstherapie jetzt begonnen hat. Ich fahre seit über 2 Jahren mindestens einmal im Monat zur Therapie nach Tübingen. Vielen Dank für alle eure&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2023/10/im-letzten-jahr/"><span class="screen-reader-text">Im letzten Jahr</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meine Antikörpertherapie endet im kommenden Jahr und ich darf dann die &#8222;normale&#8220; Chemotherapie weitermachen. Ich bin in dem letzten Jahr meiner Therapie. Ich freue mich echt sehr, dass das letzte Jahr der Erhaltungstherapie jetzt begonnen hat. Ich fahre <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/start-in-die-erhaltungstherapie/">seit über 2 Jahren</a> mindestens einmal im Monat zur Therapie nach Tübingen.</p>



<p>Vielen Dank für alle eure Gebete, jedes Nachfragen und jede kleine und große Überraschung. Ich bin so dankbar, wie diese Therapie bei mir verläuft und wie sie wirkt. Das ist ein riesiges Geschenk.</p>



<p>Mit Gottes Hilfe und SEINEM Beistand kann ich diese Krankheit ziemlich gut verkraften.</p>



<p>Meinen letzten Beitrag habe ich am <a data-type="post" data-id="1765" href="https://www.marcusradisch.de/2023/01/gut-und-schlecht-liegen-manchmal-nah-beieinander/">19.01.2023</a> geschrieben, das ist eine ganze Weile her, aber mir geht&#8217;s so gut, dass ein Beitrag nicht wirklich nötig war. Damals habe ich berichtet, dass meine Krebsparameter sehr niedrig waren. Das ist aktuell immer noch so. Gott sei Dank und das meine ich wirklich so wie ich es schreibe. </p>



<p>Meine Blutwerte sind zur Zeit in Ordnung, das wurde mir Anfang Oktober nochmals bestätigt. Ich habe aktuell ein paar Schmerzen und sowie Haut- und Verdauungsprobleme. Mit den Medikamenten bin ich aber inzwischen so gut eingestellt, dass ich kaum eingeschränkt bin.</p>



<p>Ich habe mich in einem Online-Selbsthilfeforum für Patienten mit Multiplen Myelom angemeldet. Da gibt es aber auch immer wieder Berichte von Hinterbliebenen, deren Angehörigen während oder kurz nach dieser Therapie gestorben sind. Beim Lesen bin ich neu dankbar geworden, wie es mir gerade geht und was ich trotz dieser Erkrankung alles noch erleben darf.</p>



<p>Es geht mir so gut, dass ich vor dem Ende der Erhaltungstherapie wieder mit Arbeiten begonnen habe. Es ist schön zu spüren, dass ich gebraucht werde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2023/10/1000011671-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-1873" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2023/10/1000011671-1024x1024.png 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2023/10/1000011671-300x300.png 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2023/10/1000011671-150x150.png 150w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2023/10/1000011671-768x768.png 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2023/10/1000011671.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Doch ich, Jahwe, ich vertraue auf dich, ich sage: &#8222;Du bist mein Gott.&#8220;</p>
<cite>Psalm 31:15 </cite></blockquote>



<p>Der Krebs hat mich zum Nachdenken gebracht. Das Leben kann von heute auf morgen oder von jetzt auf gleich vorbei sein. Dabei muss es nicht unbedingt Krebs sein, der vielleicht wieder ausbricht und aggressiv um sich greift. Es passieren auch oft Unfälle, man bekommt eine tödliche Krankheit oder man stirbt einfach so.</p>



<p>Ich habe mich seit längerem damit abgefunden, dass ich irgendwann sterben werde, vielleicht früher als andere Menschen in meinem Alter, aber noch nicht gleich.</p>



<p>Ich habe angefangen zu versuchen jeden Moment zu genießen. Das ist nicht immer einfach, aber ich lerne auch noch. Ich habe keine Angst. Ich bin geborgen in meinem Herrn Jesus und ich weiß, wenn es soweit ist, gehe ich Heim zu ihm, denn ich habe seine Tat am Kreuz von Golgatha als meine Rettung angenommen.</p>



<p>Um es kurz zusammenzufassen. Ich bin dankbar für das Leben, welches ich führen darf, auch wenn mich der Krebs ab und zu nervt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gut und schlecht liegen manchmal nah beieinander</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2023/01/gut-und-schlecht-liegen-manchmal-nah-beieinander/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2023 16:39:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[2Mose1414]]></category>
		<category><![CDATA[Chart]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Max-Felix Häring]]></category>
		<category><![CDATA[Gradient]]></category>
		<category><![CDATA[igg]]></category>
		<category><![CDATA[Immunabwehr Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus starb am Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[multiples myelom]]></category>
		<category><![CDATA[Myelomparameter]]></category>
		<category><![CDATA[Remission]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1765</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für alle Gebete, jedes Gespräch und Danke! Als Familie spüren wir, dass wir durch diese Zeit getragen werden. Das ist toll. Manchmal braucht ein Beitrag einfach viel länger als andere. Ich habe diesen Beitrag im November 2022 begonnen und seitdem dauernd verändert und überarbeitet, weil ich einfach mit dem Inhalt unzufrieden war. „Jahwe&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2023/01/gut-und-schlecht-liegen-manchmal-nah-beieinander/"><span class="screen-reader-text">Gut und schlecht liegen manchmal nah beieinander</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielen Dank für alle Gebete, jedes Gespräch und Danke! Als Familie spüren wir, dass wir durch diese Zeit getragen werden. Das ist toll.</p>



<p>Manchmal braucht ein Beitrag einfach viel länger als andere. Ich habe diesen Beitrag im November 2022 begonnen und seitdem dauernd verändert und überarbeitet, weil ich einfach mit dem Inhalt unzufrieden war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="497" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/1671452095266_9774798-1671452055014-1024x497.jpg" alt="" class="wp-image-1776" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/1671452095266_9774798-1671452055014-1024x497.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/1671452095266_9774798-1671452055014-300x146.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/1671452095266_9774798-1671452055014-768x373.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/1671452095266_9774798-1671452055014.jpg 1279w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Jahwe wird für euch kämpfen, ihr selbst braucht gar nichts zu tun.“</p>
<cite>2. Mose 14:14 NBH</cite></blockquote>



<p>Da ich in meinem <a href="https://www.marcusradisch.de/2022/06/das-ist-ein-wunder/">Beitrag vom 14.06.2022</a> geschrieben habe, dass es ein Wunder ist und ich keine negativen Befunde habe, möchte ich einmal zeigen, wie es aussieht, wenn es gut aussieht.</p>



<p>Auf den folgenden Diagrammen erkennt man, die für meine Erkrankung relevanten Marker. Das Immunglobulin G (IgG) ist ein Baustein der Immunabwehr und das ist auch gut so. Ohne das IgG ging es mir wahrscheinlich echt mies. Das IgG wirkt hauptsächlich gegen Viren und Bakterien. Das Diagramm zeigt den zeitlichen Verlauf und die Entwicklung des IgG bei mir.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/IgG-1024x503.png" alt="" class="wp-image-1773" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/IgG-1024x503.png 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/IgG-300x147.png 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/IgG-768x377.png 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/IgG.png 1100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mein behandelnder Arzt Dr. Häring schrieb mir dazu mal in einer E-Mail folgendes: „[…]hier sieht man schön, dass Ihre Myelomparameter unter Therapie kontinuierlich gefallen sind und sich seit einiger Zeit sehr stabil im unteren Bereich halten, sodass aktuell nicht von einer Myelomaktivität auszugehen ist.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/gradient-1024x498.png" alt="" class="wp-image-1774" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/gradient-1024x498.png 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/gradient-300x146.png 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/gradient-768x373.png 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/12/gradient.png 1099w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Neben den beiden Werten IgG und dem Gradienten sind für eine erfolgreiche Behandlung auch noch andere Werte wichtig. Einer davon ist das C-reaktive Protein (CRP). Das oder der CRP ist echt richtig cool, das reagiert bei der kleinsten Infektion und es ist ebenfalls ein Teil der Immunabwehr. Der Wert des CRP steigt beispielsweise bei einer Infektion an und es dauert immer ganz schön lange bis das wieder komplett weg ist.</p>



<p>Unter anderem der CRP wird jedes Mal vor einer Behandlung ermittelt. Nur wenn dieser und andere Werte OK sind, beginnt die eigentliche Therapie. Ich muss aktuell echt aufpassen, dass ich mich nicht aus Versehen irgendwo mit irgendwas „anstecke“. Ich finde das Wort „anstecken“ klingt so niedlich, ja fast putzig und zeigt nicht wirklich die Gefahren, in denen ich aufgrund meiner Erkrankung stehe. Für mich sind einige Viren und Bakterien richtig gefährlich.</p>



<p>Der CRP lässt zwar keinen Rückschluss auf eine bestimmte Erkrankung zu, aber zur Verfolgung des Verlaufs einer Infektion ist er super geeignet. Während der Hochdosistherapie hatte mein CRP Höchststände erreicht, da ich schwere und teilweise lebensbedrohliche Infektionen hatte.</p>



<p>Dass diese Werte jetzt so sind, ist für mich ein Wunder! Nach der mehr oder weniger erfolglos verlaufenen Hochdosistherapie im Februar 2021 war eigentlich eine zweite Hochdosistherapie angeraten. Auf diese Therapie wurde aber aufgrund des „komplikativen Verlaufs“ glücklicherweise verzichtet. Herr Dr. Weller von der onkologischen Station sagte mir damals: „[…] Da es nicht sicher ist, ob sie die nächste Therapie überleben, lassen wir es lieber so und beobachten ihre Werte.[…]“ Ich glaube ganz fest, dass die Gebete erhört worden sind und dadurch die Werte jetzt so sind wie sie sind.</p>



<p>Gut und schlecht liegen ganz nah beieinander. Im November musste ich die Behandlung mit in Tübingen mehrfach verschieben. Ich war erkältet. Das ist eigentlich schon krass, da gehts mir krebsmäßig eigentlich richtig gut, aber ich darf nicht zur Behandlung, weil ich Husten, Schnupfen, Fieber und Gliederschmerzen habe. Unglaublich. Ich habe das Thema Immunschwäche vollkommen falsch eingeschätzt und daher wahrscheinlich auch etwas leichtsinnig gehandelt.</p>



<p>Das Immunsystem ist eines der Dinge, die wir erst bekommen haben, als Adam und Eva von der verbotenen Frucht im Garten Eden gegessen hatten. Vorher gab es meiner Meinung nach gar keine Gefahren für den Menschen, also brauchte er kein Immunsystem. Gott hatte dem Menschen dann ein Upgrade verpasst, mit dem er in dieser kaputten Welt halbwegs überleben kann. Das Immunsystem war, wie alles was Gott geschaffen hat, fehlerlos. Durch die Sünde ging es aber direkt danach wieder kaputt, denn sonst hätten Krankheiten keine Chance gehabt. Eine andere Idee von mir ist, dass das Immunsystem schon vorher da war, und mit dem Sündenfall kaputtgegangen ist.</p>



<p>Aktuell bin ich infektfrei und nur leicht verschnupft, aber ich sitze auch gerade in Tübingen zur Behandlung, dann könnte ich das recht schnell ändern.</p>



<p>Den Vers in diesem Artikel habe ich bewusst herausgesucht. Ich brauche natürlich nicht zu kämpfen, das ist mir klar. Ich habe aber für meinen Körper und für meine Gesundheit eine Verantwortung. Nicht kämpfen heißt aber nicht, dass ich mich einfach hinsetzen und die Hände in Schoß legen darf und  darauf zu warten, dass ich gesund werde. Ich soll meine, Medikamente nehmen und auf die Ärzte hören. Gott kann mich heilen, auch wenn das bei den Ärzten für diese Erkrankung derzeit anders gesehen wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heute startet die 2. Halbzeit</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2022/11/heute-startet-die-2-halbzeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 23:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[09.11.2022]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gott geht voraus]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist groß]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gott trägt durch]]></category>
		<category><![CDATA[Halbzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus starb am Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm3189]]></category>
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					<description><![CDATA[Danke für die Gebete, jede mutmachende Nachricht und jeden Gruß in der ersten Halbzeit der Erhaltungstherapie. Danke, dass wir als Familie von euch so in den Gebeten und praktischen Dingen getragen wurden. Das haben wir als Familie echt gespürt. Die erste Halbzeit endete nämlich gestern, am 09.11.2022 und heute startet die zweite. Aus dem Grund&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2022/11/heute-startet-die-2-halbzeit/"><span class="screen-reader-text">Heute startet die 2. Halbzeit</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Danke für die Gebete, jede mutmachende Nachricht und jeden Gruß in der ersten Halbzeit der Erhaltungstherapie. Danke, dass wir als Familie von euch so in den Gebeten und praktischen Dingen getragen wurden. Das haben wir als Familie echt gespürt.</p>



<p>Die erste Halbzeit endete nämlich gestern, am 09.11.2022 und heute startet die zweite. Aus dem Grund gibt es auch diesen Beitrag. Vielleicht kommen die Freude und Dankbarkeit, die ich gerade spüre, bei euch an.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="770" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/11/1667990873536_verse_image-1024x770.jpg" alt="" class="wp-image-1735" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/11/1667990873536_verse_image-1024x770.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/11/1667990873536_verse_image-300x226.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/11/1667990873536_verse_image-768x578.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/11/1667990873536_verse_image.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich juble vor Freude, / dass deine Gnade mich beglückt. / Du hast mein Elend gesehen, / die Angst meiner Seele erfasst, mich nicht dem Feind ausgeliefert, / sondern mir Raum zum Leben verschafft.</p>
<cite>Psalmen 31:8‭-‬9 NBH</cite></blockquote>



<p>Am 27. Mai 2021 war ich <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/start-in-die-erhaltungstherapie/">zum ersten Behandlungstag</a> der Erhaltungstherapie. Dieses Datum ist genau <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/60-tage-nach-der-stammzellentransplantation/">60 Tage nach der Stammzelltransplantation</a> gewesen. Also 60 Tage nach dem Tag 0. Heute sind 532 Tage der Therapie vorbei und ich lebe immer noch. Danke Herr Jesus für Deine Hilfe. Amen. Ich habe auch mal meine <a href="https://www.marcusradisch.de/chronik/">persönliche Chronik</a> aktualisiert. Damit kann ich mir selbst immer wieder vor Augen führen, wie lange mich Gott schon durch diese Zeit trägt.</p>



<p>Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich über diesen Tag freue. Jetzt geht&#8217;s mit der Erhaltungstherapie auf das Ende zu. Das ist ein Feiertag für mich. Geschenke und Überraschungen sind natürlich immer willkommen, aber nicht nötig ?. Freut euch doch einfach mit mir. Ich bin zur Zeit sowieso einfach nur glücklich, dass diese Phase soweit fortgeschritten ist und die Therapie anschlägt. </p>



<p>Ein bisschen was Technisches: Ich poste hier jetzt nur noch Texte ohne direkte Verlinkungen zu anderen Seiten, wie YouTube, Google, Facebook oder so. Sollte ein Text also wie Link aussehen, kann man ihn kopieren und in einem Browser einfügen und aufrufen. Ich möchte hier auf der Internetseite keine externen Verlinkungen mehr haben. Ich habe die Seiten komplett überarbeitet. Wer noch einen Link zu einer anderen Seite findet, darf mir gerne eine Mail schicken, derjenige kriegt dann eine kleine Überraschung von mir. Ich rechne diesbezüglich mit keiner E-Mail.</p>



<pre class="wp-block-verse">https://youtu.be/YNeoDISxvsg<br>- Möglicherweise ist das ein YouTube-Link.</pre>



<p>Aktuell habe ich einige kleinere Probleme. Mich stören geschwollene Füße und Hände und Neurodermitis. Zudem bekomme ich dunkle Hautstellen, die der Hautarzt noch eingehender untersuchen möchte. Hautkrebs ist es aber schon mal nicht und das ist sehr gut. Es ist auch noch nicht sicher, ob diese Hautveränderungen mit der Therapie in Verbindung stehen oder sonst kommen. Ich merke auch deutlich, dass ohne Brille fast nichts mehr geht ?. Das war vor der Therapie auch anders. Ab und zu habe ich Schmerzen in den Beinen und Armen, aber nicht so stark und dauerhaft, dass die Schmerzmittel nicht wirken. Mein Immunsystem ist selbstverständlich auch noch nicht komplett wiederhergestellt, da ich ja weiterhin unter Chemotherapie bin. Diese Therapie ist für mein Immunsystem wenig förderlich, aber damit bekämpfe ich bzw. wir den Krebs. Die Ärzte in Tübingen und ich unter Gottes Führung.</p>



<p>Die letzten anderthalb Jahre waren ziemlich ausgewogen von guten und nicht so guten Zeiten. Mir bleibt hier die Zeit Stammzelltransplantation und Hochdosistherapie, wohl <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/03/so-geht-es-mir-nach-14-tagen/">immer im Kopf</a>. Das waren die <a href="https://www.marcusradisch.de/2021/03/die-nase-zu/">krassesten Erfahrungen</a> meines Lebens bis jetzt. Mir wurde damals gesagt, diese Behandlung ist gut verträglich und ich würde diese Behandlung gut und schnell überstehen. Ich bin nach Tübingen wie in den Urlaub angereist, aber die Zeit war der Hammer und ich bin dankbar für jede Unterstützung in dieser Zeit. Unter gut verträglich und schnell zu überstehen verstehe ich ja was anderes. Ich kann hier mit einem bekannten Liedtext von Jonnes meine Gedanken zusammenfassen.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Gott hat mir niemals seine Liebe entzogen<br />Um mich zu erziehen<br />Der Mensch denkt doch &#8222;Gott lenkt&#8220;<br />Wenn ja, dann wohin</p><cite>https://www.musixmatch.com/de/songtext/Jonnes-2/Vielleicht-wieder-nach-Berlin/</cite></blockquote></figure>



<p>Egal wie schlecht es mir ging oder noch gehen wird, Gott war immer da, ist da und wird immer da sein. Er hat mich bis hier her getragen.</p>



<p>Wir (ein Bruder aus unserer Gemeinde und ich) haben uns gefragt, ob wir die Zeit gerne zurückdrehen würden, wenn wir könnten. Wir sind beide zu dem gleichen Schluss gekommen. Nein, diese Zeit wollen wir nicht zurückdrehen, auch wenn das bedeutet, dass wir das Leid und den Kummer den wir mit unserer Erkrankung ertragen und erzeugen weiter ertragen müssen. Klar wäre es schön, keinen Krebs zu haben, keinen Stress, keine Angst, keine Sorgen. Wenn wir die Zeit zurückdrehen würden, dann wäre aber auch alles andere, was in dieser Zeit passiert ist, nicht mehr da. Die ganzen Erinnerungen, Erfahrungen und Gefühle. Der Krebs macht uns zu den Menschen die wir jetzt sind. Nur den Krebs aus dem Leben zu entfernen geht ja nicht, das wissen wir spätestens seit Marty McFly und &#8218;Doc&#8216; Brown im Delorean die Zeitlinien der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändert haben. </p>



<p>Heute startet die 2. Halbzeit und ich freue mich auf das Ende. Es dauert zwar noch bis Mai 2024 aber es ist für mich heute greifbar geworden. Ich weiß nicht, was in Zukunft noch passiert, das ist aber auch nicht wichtig, denn Gott ist ja da und da kann mir nichts passieren. Ich wünsche mir, dass es keine Verlängerung gibt und ich nach der Chemotherapie in eine sehr laaaaaange Remissionsphase eintrete. Remission bedeutet, dass keine Tumorzellen nachweisbar sind. Sollte es anders kommen, dann ist es so.</p>



<p>Den Beitrag möchte ich mit dem alten Kirchenchoral &#8218;Großer Gott wir loben dich&#8216; von Ignaz Franz beenden. Ich habe ihn in zwei Versionen herausgesucht. Einmal aus dem Liederschatzprojekt und dann eine klassische Chorversion.</p>



<pre class="wp-block-verse">Version 1: https://youtu.be/l1nVDGMjgWE<br>- Möglicherweise ist das ein YouTube-Link.</pre>



<pre class="wp-block-verse">Version 2: https://youtu.be/8yLZnM2KFkY<br>- Möglicherweise ist das ein YouTube-Link.</pre>
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			</item>
		<item>
		<title>Heute war irgendwie nicht mein Tag</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2022/10/heute-war-irgendwie-nicht-mein-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 09:31:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist groß]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Zeitplan]]></category>
		<category><![CDATA[HD7-Studie GMMG]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüche169]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1557</guid>

					<description><![CDATA[Zuerst danke ich euch für eure Gebete und Unterstützung und für jedes geduldige Zuhören, wenn ich Mal wieder länger aushole, bei der Frage nach meinem Wohlbefinden. Es geht mir heute deutlich besser als noch vor ein paar Wochen. Da habe ich mir kurz nach den letzten Behandlungen eine heftige Erkältung eingefangen und durfte wieder mit&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2022/10/heute-war-irgendwie-nicht-mein-tag/"><span class="screen-reader-text">Heute war irgendwie nicht mein Tag</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zuerst danke ich euch für eure Gebete und Unterstützung und für jedes geduldige Zuhören, wenn ich Mal wieder länger aushole, bei der Frage nach meinem Wohlbefinden.</p>



<p>Es geht mir heute deutlich besser als noch vor ein paar Wochen. Da habe ich mir kurz nach den letzten Behandlungen eine heftige Erkältung eingefangen und durfte wieder mit Tee, Wasser und natürlich Kaffee spülen. Zur Unterstützung wurde die Chemotherapie ausgesetzt und mir wurden zusätzlich Antibiotika für diese Zeit verschrieben. Das ist zwar alles andere als optimal, aber es ist wohl das Beste.</p>



<p>Aktuell bin ich anfällig für jegliche Infektionen und Krankheiten. Ich bekomme sehr viele Medikamente vorbeugend, aber gegen Erkältungen und Hautkrankheiten gibt es leider nichts. Ich versuche jetzt mit viel Ruhe, gutem ausgewogenem Essen und zusätzlichen Vitaminen die Chemotherapie rum zu kriegen. So ein Immunsystem ist schon was tolles, wenn es funktioniert.</p>



<p>Ich war am 13.10.2022 wieder in Tübingen zur Antikörpertherapie. Ich bin wieder sehr froh um die Möglichkeit, an der Studie teilzunehmen. Vielleicht können mit den Daten, die daraus gewonnen werden, irgendwann noch besser Medikamente entwickelt werden, die noch gezielter wirken.</p>



<p>Ich möchte euch heute einmal schreiben, wie mein Tag in Tübingen abläuft. Vielleicht versteht der Eine oder Andere dann noch besser, wie es mir so geht und was diese Behandlungstage so anstrengend macht. Dieses Mal war es kein typischer Tag, es ist eine Ausnahme, denn bis jetzt lief eigentlich immer alles rund.</p>



<p>Der letzte Tag in Tübingen war aber wirklich nicht mein schönster, aber ich möchte nicht klagen, denn ich weiß nicht, warum der eine oder andere Zwischenfall so passiert ist. Ich kann ja nur das sehen, was ich vor Augen habe und oft sehe ich nicht mal das, aber Gott hat einen perfekten Plan für mein Leben.</p>



<p>Der Wecker klingelte 04:45 Uhr und für 06:30 Uhr war das Taxi bestellt. Ich bin aufgestanden, habe Kaffee gekocht und Frühstück gegessen. Eine kurze Morgenandacht und eine Gebetszeit alleine und dann auf Amazon Prime schon Mal die Musik raus gesucht, die ich vielleicht im Krankenhaus hören möchte. Ich mag es echt, wenn das Taxi pünktlich ist und ich nicht draußen warten muss. Das hatte diesmal nicht ganz geklappt. Ich war nun schon etwas genervt, als ich merkte, dass mein neuer Thermobecher mit Kaffee drin, auf der Flurgarderobe stand. Da stand er gut. Also heute keinen eigenen Kaffee. Jetzt war der Tag eigentlich gelaufen. Von Dankbarkeit über das warme Taxi war bei mir nichts zu spüren. Gegen 07:30 Uhr waren wir dann in Tübingen und die Kreditkarte hat im Taxi gestreikt. Das ging ja gut weiter. Wieder eine Zeitverzögerung, obwohl ich extra früher da sein wollte. Bezahlt habe ich natürlich trotzdem. Angekommen in der Tagesklinik habe ich den angestammten Sessel am Fenster links bezogen und die Fenster geschlossen. Eine kleine Konstante an meinem Behandlungstag.</p>



<p>Das war es jetzt erstmal mit der frischer Luft. An der Luft in einem Krankenhaus liegt es jedenfalls nicht, dass man gesund wird. Ich war dieses Mal einer der ersten Patienten auf der Station und ich warte (immer noch ohne Kaffee) auf das Pflegepersonal oder den Arzt bzw. die Ärztin, die mir eine Nadel in den Arm legt. Das ist die Zeit für mich, das Behandlungstagebuch nachzutragen. Ich habe seit 2017 Krebs und mir wurden schon sehr viele Nadeln in die Armbeugen und Handrücken gelegt und ich mag immer noch nicht, aber was muss das muss. An diesem Tag durfte die diensthabende Ärztin ran und mir eine Nadel legen. Sie hatte es links versucht, aber da kam kein Blut. Wir brauchen aber zwingend Blut, deshalb gab es einen zweiten Versuch an der rechten Hand. Rechtsseitig dauerte es sehr lange, bis die Röhrchen voll waren, aber es kam zumindest was.</p>



<p>Die Blutentnahme war nun auch wieder geschafft und der &#8222;angenehmere&#8220; Teil konnte beginnen. Das Warten auf die Laborergebnisse. ? (ohne Kaffee) Obwohl ich bereits 07:30 Uhr da war, kam das Ergebnis erst gegen 10:15 Uhr.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-1563" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305-1024x1024.png 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305-300x300.png 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305-150x150.png 150w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305-768x768.png 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305-624x624.png 624w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/10/1665951977305.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Das Herz des Menschen plant seinen Weg, / aber Jahwe lenkt seinen Schritt. &#8218;</p>
<cite>Sprüche 16:9</cite></blockquote>



<p>Ich bin Teilnehmer einer Medikamentenstudie und werde dann auf der Tagesklinik von den Mitarbeiterinnen der Studienleitung betreut. Die waren zwischenzeitlich zur Befragung gekommen, haben die Unterlagen geprüft und mir die neuen Pläne gegeben.</p>



<p>Da ich aktuell recht fit schien, haben sie bereits mit Prämedikation begonnen, um die Wartezeit irgendwie sinnvoll zu überbrücken. Darauf habe ich mich sehr gefreut, denn davon schläft man normalerweise gut ein und ist eine Stunde weg. </p>



<p>Der Lichtblick war die Servicemitarbeiterin mit dem Frühstück und sie kam pünktlich 09:30 Uhr. Ein Käsebrötchen, eine Butterbrezel, Kaffee und Saft, Schokolade mit ganzen Nüssen, Schokoriegel und Milchmäuse habe ich selber dabei. Läuft bei mir</p>



<p>Ich war satt und bereit zum Schlafen, aber bekam kein Auge zu, ich schlafe nicht ein. Na toll. Egal also Kopfhörer auf und Musik an.</p>



<p>Gegen 10:30 Uhr hatte die Ärztin die Chemotherapie endlich freigegeben und ich durfte wieder beweisen, dass ich mein Geburtsdatum kenne. Mit dieser Frage wird versucht, versehentliche Verwechslungen auszuschließen. Ein falsches Medikament kann ziemlich lebensbeendend sein. Mit der Freigabe erübrigt sich eigentlich die Frage, ob das Blutbild in Ordnung ist. Ich stelle sie trotzdem jedes mal. Mir wird auch jeden mal erklärt, wie sich das Blut entwickelt hat, wie sich die einzelnen Werte zusammensetzen und wie diese bei Veränderungen reagieren. Ich habe es in den letzten Jahren nur einmal erlebt, dass ich ohne Chemotherapie wieder heimgeschickt wurde, weil mein Blutbild nicht gut genug war. Dann lief die Chemo und damit die Zeit. Die Therapiedosis und die Geschwindigkeit der Infusion ist an das Körpergewicht gekoppelt. Würde ich viel weniger wiegen, wäre ich schneller fertig, da die Dosis geringer ist und damit auch schneller gegeben werden kann.</p>



<p>Die Infusion läuft in der ersten Stunde 74 ml/h. Anschließend wird sie auf 101 ml/h für 30 Minuten und anschließend auf 107 ml/h für die nächsten 30 Minuten erhöht. Abschließend läuft sie mit 109 ml/h bis zum Ende. Die Gesamtmenge der Infusion beträgt 250 ml. Wie lange läuft die Infusion?</p>



<p>Doch diesmal gab es eine Unterbrechung, denn die Infusion lief teilweise ins Leere. Der Zugang war nicht richtig festgeschraubt und so floss mir die Infusion über die Hand. Da hatte sich eine Schraubenverbindung irgendwie gelockert. Das war sehr ärgerlich und blöd, weil keiner wusste wie viel von der Infusion und dem zusätzlichem Kochsalz in die Vene und wie viel in der Bandage gelangt ist. Das reiht sich ja perfekt in den ganzen Tag ein.</p>



<p>Das Mittagessen kam auch pünktlich und war ziemlich lecker. Es gab Baguette mit Mozzarella und getrockneten Tomaten und Rucola, eine Brezel, ein Obst und Joghurt und Kaffee. Seit ich in dieser Behandlung bin habe ich regelmäßig sehr großen Hunger und kann sehr viel essen. Ich bin immer sehr froh über Essen, wenn es dann auch schmeckt ist das umso besser. Vielleicht fragt der Eine oder Andere sich, ob ich in der Tagesklinik nur Kaffee trinke. Ja, denn ich bekomme Wasser über die Vene und da finde ich zusätzlich Wasser nicht so sinnvoll.</p>



<p>Ich war inzwischen sehr ruhig geworden und war nicht mehr genervt. Ich habe meinen Tag und mein Leben eh nicht in der Hand. Das ist mir wieder neu aufgefallen. Die Universitätsklinik Tübingen ist (soweit ich das als Laie einschätzen kann) Top ausgestattet und fachlich ganz vorne mit dabei, aber auch hier passieren Fehler.</p>



<p>Kurz vor dem Ende warten wir meist alle (die Schwester und ich) auf das Piepen des Infusionsgerätes. Erst dann darf ich abgestöpselt werden. Mir wurde noch schnell die Nadel gezogen, danach durfte ich endlich gehen. Gott sei Dank!</p>



<p>Ich hatte dem Taxifahrer circa 1 Stunde und 15 Minuten vor dem Ende Bescheid gegeben, aber er stand im Stau, so hatte ich 25 Minuten Zeit an der frischen Luft zu sitzen und mich auszuruhen. Wäre auch zu schön gewesen, wenn er es pünktlich schafft. Zu Hause angekommen, gab es was zu Essen und dann ab auf das Sofa. Nach so einem Tag geht meistens gar nichts mehr.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das ist ein Wunder</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2022/06/das-ist-ein-wunder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 19:01:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[1Chronik1634]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8230;Keine, keine, unauffällig, keine pathologische Vergrößerung, unauffällige Darstellung, keine freie Luft oder Flüssigkeit, keine erneute Aktivität, keine Manifestation,&#8230; Jetzt habe ich das erste Untersuchungsergebnis vom 09.06.2022 und möchte hier nur kurz informieren. Die obige Aufzählung ist eine kleine Auswahl von dem was nicht da ist. Da ist nämlich aktuell nichts neues zu finden und das&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2022/06/das-ist-ein-wunder/"><span class="screen-reader-text">Das ist ein Wunder</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8230;Keine, keine, unauffällig, keine pathologische Vergrößerung, unauffällige Darstellung, keine freie Luft oder Flüssigkeit, keine erneute Aktivität, keine Manifestation,&#8230;</p>



<p>Jetzt habe ich das erste <a href="https://www.marcusradisch.de/2022/06/der-tag-war-sehr-gut/">Untersuchungsergebnis vom 09.06.2022</a> und möchte hier nur kurz informieren.  Die obige Aufzählung ist eine kleine Auswahl von dem was nicht da ist. Da ist nämlich aktuell nichts neues zu finden und das Bekannte hat sich erwartungsgemäß entwickelt. Der Bericht des MRT sagt im übertragenen Sinne es ist alles ruhig.</p>



<p>Vielen Dank für eure Gebete und eure Nachrichten. Danke auch für eure Unterstützung und jedes mutmachende Wort.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="963" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/06/image_editor_output_image-1134650967-1655233275124.jpg" alt="" class="wp-image-1545" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/06/image_editor_output_image-1134650967-1655233275124.jpg 1280w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/06/image_editor_output_image-1134650967-1655233275124-300x226.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/06/image_editor_output_image-1134650967-1655233275124-1024x770.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/06/image_editor_output_image-1134650967-1655233275124-768x578.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/06/image_editor_output_image-1134650967-1655233275124-624x469.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Preist Jahwe! Denn er ist gut / und seine Gnade hört niemals auf. </p><cite>1. Chronik 16:34 NBH</cite></blockquote>



<p>Ich bin so froh über diesen Befund, dass ich direkt beim Einkaufen gleich Mal einen Cheeseburger und einen Hamburger gegessen habe. Essen aus purer Freude.  Gott hat mich bis hierher so gut getragen. Das mit dem Krebs ist echt nicht schön, nein im Gegenteil eher sch&#8230; ist es, aber Gott hat einen Plan und der ist wunderbar. Ich kenne ihn zwar nicht, aber aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich (diesmal), dass es immer gut wird, wenn ich Gott machen lasse.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Tag war sehr gut</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2022/06/der-tag-war-sehr-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 14:24:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[1Petrus315]]></category>
		<category><![CDATA[5Mose318]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Danke]]></category>
		<category><![CDATA[Gott geht voraus]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Zeitplan]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für eure Unterstützung, im Gebet und das an uns denken oder auch das Chatten während meiner Untersuchungen gestern. Ich möchte euch nun kurz berichten, wie es gestern so lief. Jahwe selbst wird vor dir herziehen. Er wird mit dir sein, er lässt dich nicht fallen und verlässt dich nicht. Fürchte dich nicht und&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2022/06/der-tag-war-sehr-gut/"><span class="screen-reader-text">Der Tag war sehr gut</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielen Dank für eure Unterstützung, im Gebet und das an uns denken oder auch das Chatten während <a href="https://www.marcusradisch.de/2022/06/mein-groesster-feind/" data-type="post" data-id="1501">meiner Untersuchungen gestern</a>. Ich möchte euch nun kurz berichten, wie es gestern so lief.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Jahwe selbst wird vor dir herziehen. Er wird mit dir sein, er lässt dich nicht fallen und verlässt dich nicht. Fürchte dich nicht und hab keine Angst.</p><cite>5. Mose 31:8 NBH</cite></blockquote>



<p>Ja, Gott ist vorausgegangen. Es war wunderbar zu sehen, wie alles passt. Ich bin früher als sonst ins Taxi gestiegen um die Fahrt nach Tübingen zu machen, denn früher zu starten bringt bei mehreren Untersuchungen ein früheres Ende. Diesmal durfte ich endlich mal wieder in ein Bett der Tagesklinik.</p>



<p>Die Knochenmarkpunktion kam für mich viel zu früh und völlig unerwartet. Ich hatte es mir nach der Blutentnahme gerade bequem gemacht, und auf das Frühstück gewartet, da ging&#8217;s dann auch schon los. Die diensthabende Ärztin kam rein und sagte mir, da sie ja früher als erwartet da sind fangen wir direkt an. Das schmerzhafteste war die örtliche Betäubung, aber die Schmerzen konnte ich auch gut wegatmen und nach 15-20 Minuten war die Entnahme erledigt. Ich hoffe jetzt, dass diese Probe direkt verwehrtbar ist und ich nicht wie bei den letzten Entnahmen nochmals ran muss.</p>



<p>Dann gab&#8217;s endlich Kaffee und Brötchen, Butterbrezel und Obst und ich musste auf dem Sandsack liegen, damit die Wunde nicht nachblutet. Habt ihr schon mal versucht im liegen zu essen. Das macht keinen großen Spaß, aber ich hatte echt Hunger.</p>



<p>Anschließend ging es auch schon direkt weiter zum MRT. Meine schlimmste Untersuchung stand mir bevor, aber ich habe einfach gefragt, ob es nicht sowas wie ein Radio gibt. Und es gibt Radio, alles andere hätte mich auch sehr gewundert, schließlich heißt die Station ja auch Radiologie <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> . Da ich kurz vorher noch Infusionen bekommen habe, die ziemlich müde machen, konnte ich von den 45-50 Minuten gute 20 Minuten vor mich hin dösen. Damit war das auch erledigt.</p>



<p>Zurück auf der Tagesklinik wird die Antikörpertherapie endlich angehängt und ich habe Zeit zum Ausruhen und zum Reden, mit dem Mann im Nachbarbett, gehabt. Zum Glück für mich hat der Service, der das Essen verteilt noch die einiges von der letzten Runde im Kühlschrank gelassen, so konnten wir auch noch was essen. Wir durften uns über unsere Erkrankungen austauschen und gegenseitig ermutigen. Das tat gut. Ich durfte seine ganz konkreten Fragen nach meiner Hoffnung auf die Ewigkeit bei dem Herrn Jesus ganz frei beantworten. Es war für mich also ein sehr guter Tag. Anstrengend, aber gut. Danke Herr Jesus.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mein größter Feind</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2022/06/mein-groesster-feind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2022 19:19:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemo]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gott macht keine Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Josua8]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[multiples myelom]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun sagte Jahwe zu Josua: &#8222;Hab keine Angst und sei nicht niedergeschlagen! Nimm das ganze Heer mit und zieh nach Ai hinauf. Ich habe den König von Ai, sein Volk, seine Stadt und sein Gebiet in deine Hand gegeben. Josua 8:1 NBH Es ist Mal wieder an Zeit zu berichten, wie es mir und uns&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2022/06/mein-groesster-feind/"><span class="screen-reader-text">Mein größter Feind</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Nun sagte Jahwe zu Josua: &#8222;Hab keine Angst und sei nicht niedergeschlagen! Nimm das ganze Heer mit und zieh nach Ai hinauf. Ich habe den König von Ai, sein Volk, seine Stadt und sein Gebiet in deine Hand gegeben.
</p><cite>Josua 8:1 NBH</cite></blockquote>



<p>Es ist Mal wieder an Zeit zu berichten, wie es mir und uns so geht. Ich habe allen Grund zu danken. Ich lebe! Ich habe seit meinem letzten Beitrag von zwei Menschen erfahren, die an Krebs erkrankt waren und nun bereits gestorben sind. Machen mir solche Infos Angst? Nein, denn ich weiß, mein Krebs ist zur Zeit noch nicht heilbar. Ich genieße jeden Tag.</p>



<p>Danke für alle Gebete und jede Unterstützung, jedes mutmachende Wort und jedes Lied oder jeder Bibelvers der mir geschickt worden ist. Gott tut großes durch das Gebet.</p>



<p>Am 25.06.2022 jährt sich meine aktuelle Krebserkrankung zum 2. Mal. <a href="https://www.marcusradisch.de/2020/06/und-auf-geht-nach-tuebingen/">Ich hatte damals geschrieben , dass ich mich freue, wenn ich nicht mehr so oft nach Tübingen müsste.</a> Daraus wurde ja bekanntermaßen nichts. Ich fahre zur Zeit einmal im Monat nach Tübingen. Ein Chemotherapie-Zyklus dauert 28 Tage, am 26. oder 27. Tag beginnt dann meine Vorbereitung, unter anderem mit dem Ermitteln meines Gewichts. Nach dem Körpergewicht wird die Höhe der Dosierung und Geschwindigkeit der Infusion der Antikörpertherapie angepasst. </p>



<p>Die gesamte Therapie dauert noch bis zum 23.05.2024. Irgendwie ist aber kein Ende in Sicht. Das ist sehr nervig und anstrengend. Halbzeit ist erst am 25.11.2022.</p>



<p>Josua hat in der Bibel von Gott eine Zusage bekommen, gegen Ai in den Krieg zu ziehen, weil Gott ihm besteht und Ai, sein Volk und sein Land in die Hand Josua gegeben hat.</p>



<p>Ich habe keine so klare Zusage von Gott bekommen, gegen meinen derzeit größten Feind -das Multiple Myelom- zu kämpfen, aber ich habe eine viel größere Zusage von Jesus Christus in der Bibel erhalten. Jesus sagte seinen Jüngern im Matthäusevangelium im 28. Kapitel: &#8222;Siehe ich bin bei euch bis zum Ende der Tage.&#8220; Das ist eine coole  Zusage die ich für mich so annehme.</p>



<p>Auch wenn altes und neues Testament hier nicht verglichen werden können, viel mir diese Aussage im Josuabuch direkt auf und ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Egal welcher Feind noch kommt. Ich werde weiter kämpfen. Ich werde alles tun, was die Ärzte mir auferlegen, auch wenn es mir im schlimmsten Fall den Appetit kostet oder die Haare wieder ausfallen. Ich gebe nicht auf. Es geht weiter mit Gottes Hilfe und der Intelligenz der Ärzte. Gott hat einen Plan.</p>



<p>Am Donnerstag den 09.06.2022 ist es soweit. Ich darf wieder nach Tübingen. Dieses Mal ist es eine große Untersuchung mit einem Ganzkörper-MRT und einer Knochenmarkpunktion. Yeah! Ich freue mich riesig darauf. Endlich bohrt mit Mal wieder ein Arzt in den Beckenkamm und holt hoffentlich gutes und verwehrtbares Material raus. Spaß beiseite, eine Knochenmarkpunktion ist definitiv nicht vergnügungssteuerpflichtig. Sie ist in der Regel wenig schmerzhaft aber ziemlich nervig.</p>



<p>Je nachdem was beim MRT und der Knochenmarkpunktion raus kommt, wird die Behandlung natürlich angepasst oder so gelassen. Ich hoffe auf zweiteres.</p>



<p>Mir geht&#8217;s gerade körperlich gut. Ich bin schmerzfrei aber immer noch ziemlich schnell müde. Ich nehme extrem viele Medikamente und das schlaucht schon, aber wenns sein muss, dann nehme ich die Mittel.</p>



<p>Ich bin jetzt seit gut zwei Jahren in der Chemotherapie und bis jetzt habe ich <strong>nur</strong> festgestellt, dass ich deutlich schlechter sehe. Das ist aber die einzige wirkliche Veränderung, die ich seit dem Beginn festgestellt habe. Ich habe keine Angst vor dem Termin am Donnerstag. Ich weiß Gott hat alles in seiner Hand <strong>und</strong> aktuell geht&#8217;s mir eben gut. Ich habe keine typischen Anzeichen für Krebs. Kein Gewichtsverlust, keine Schmerzen oder sonstige Erscheinungen. Aus diesem Grund bin ich einfach nur dankbar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bis jetzt läuft es ganz gut</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2022/02/bis-jetzt-laeuft-es-ganz-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2022 19:49:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörpertherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gebete]]></category>
		<category><![CDATA[GMMG]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist groß]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Zeitplan]]></category>
		<category><![CDATA[HD7-Studie GMMG]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[multiples myelom]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm919]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Dezember letzten Jahres bin ich nun wieder zu Hause. Ich habe damals die Wiedereingliederung erst unterbrochen und inzwischen abgebrochen. Ich war einige Male richtig krank und musste die aktuelle Therapie auch schon ein paar Mal aussetzen, denn eine Chemotherapie und parallel dazu eine Antibiotikabehandlung ist nicht so sinnvoll. Ich bin so dankbar für alle&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2022/02/bis-jetzt-laeuft-es-ganz-gut/"><span class="screen-reader-text">Bis jetzt läuft es ganz gut</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit Dezember letzten Jahres bin ich nun wieder zu Hause. Ich habe damals die Wiedereingliederung erst unterbrochen und inzwischen abgebrochen. Ich war einige Male richtig krank und musste die aktuelle Therapie auch schon ein paar Mal aussetzen, denn eine Chemotherapie und parallel dazu eine Antibiotikabehandlung ist nicht so sinnvoll.</p>



<p>Ich bin so dankbar für alle Freunde und Bekannten die für uns als Familie und besonders für mich beten. Danke dafür. Ich möchte euch mit dem neuen Beitrag einmal auf den aktuellen Stand bringen.</p>



<p>Aktuell bin ich in einer Phase der Remission, das heißt, dass Niveau der Krebszellen in meinem Körper ist sehr niedrig. Das ist sehr gut und wenn es so bleibt, werde ich sehr alt, wenn Gott das möchte. Die Chemotherapie in Kombination mit der Antikörpertherapie der HD7-Studie dauert inzwischen neun Monate und das merke ich in letzter Zeit deutlich. Den Link zur Studie habe ich am Ende des Beitrages.</p>



<p>Ich bin einmal im Monat in Tübingen zur Kontrolle und Behandlung mit allerlei unterschiedlichen Medikamenten. Die Werte im Blutbild sind richtig gut und darüber sind auch die Ärzte sehr erfreut. Es gibt dahingehend also keine Notwendigkeit irgendwie einzugreifen. Trotzdem bin ich zu Hause und muss mich ausruhen. Die Chemotherapie die ich zur Zeit einnehme, habe ich bereits im <a href="https://www.marcusradisch.de/2020/08/chemostart-morgen-gehts-los/" data-type="post" data-id="1090">September 2020 als Teil der Induktionstherapie bekommen</a>. Damals gab es noch unangenehme Bauchspritzen dazu. Im September 2029 waren es aber &#8222;nur&#8220; drei mal sechs Wochen. Mein Körper kämpft immer noch gegen den Krebs und wird jetzt durch die Medikamente und Therapien dabei unterstützt. Das ist richtig gut, denn sonst würde es wahrscheinlich anders aussehen. Heilungschancen gibt es bei dieser Krebsart derzeit nicht, daher ist es auch gut, dass ich mich freiwillig zu der Studie bereit bin, denn nur durch diese Forschungen lassen sich weitere Therapien entwickeln, wenn Gott das möchte. Die ganze Therapie ist aber echt kräftezehrend und ermüdend. Mein Appetit ist nach wie vor ungebrochen und ich habe keine Gewichtsprobleme, wenn ich genügend esse. Es schmeckt mir auch, aber das ist bei mir ja kein Geheimnis.</p>



<p>Eine Pause nach fast anderthalb Jahren Behandlung wäre schön, geht aber nicht. Ich habe aber ein definitives Ende der Therapie, denn ausgesetzte Therapiezyklen werden in dieser Studie nicht nachgeholt. Auf diesen Tag freue ich mich jetzt schon, auch wenn es noch über zwei Jahre dauert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="502" height="1024" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/02/1644312219292-502x1024.png" alt="" class="wp-image-1482" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/02/1644312219292-502x1024.png 502w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/02/1644312219292-147x300.png 147w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/02/1644312219292-624x1274.png 624w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2022/02/1644312219292.png 627w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" /></figure></div>


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Wenn Jahwe deine Zuflucht ist, / dann hast du den Höchsten zum Schutz dir erwählt. Psalmen 91:9</p></blockquote>



<p>Ich weiß, dass ich durch diese Therapie durch muss oder besser gesagt durch darf, denn ohne diese Therapie gäbe es höchstwahrscheinlich ein schnelleres Ende für mich auf dieser Erde. Durch diese Krankheit bin ich jetzt da wo ich bin und zu dem geworden der ich bin.</p>



<p>Beim Schreiben dieses Beitrags ist mir rückblickend neu aufgefallen, dass bei Gott echter Schutz ist und mit Gottes Hilfe so krasse Therapien wie beispielsweise die Hochdosistherapie zu schaffen sind. Vielleicht kann ich in zwei Jahren auch einen (symbolischen) Stein aufstellen, wenn ich meinen Kampf geführt und gewonnen habe, so wie es Samuel aus der Bibel tat, als er die Philister besiegt hatte, zwischenzeitlich die Bundeslade an sie verlor und wieder beschafft hat. Dann hat Samuel den Stein aufgestellt und ihn Eben-Ezer genannt, es bedeutet &#8222;Bis hierher hat uns Jahwe geholfen&#8220;. Diese spannende Geschichte dazu kann man in Gottes Wort nachlesen. Sie steht im 1. Samuel 4-7.</p>



<p>Aber Gott ist da und immer wenn es mir schlecht geht sage ich es IHM und dann geht&#8217;s mir sofort gut. Nein, so ist es nicht. Durch manche Abschnitte muss ich durch, deshalb ist es gut zu wissen, dass Gott immer da ist. ER hat einen Plan und den zieht er durch mit meiner Zustimmung oder ohne. Gott ist keine &#8222;Wunschmaschine&#8220; dem ich alle meine Wünsche hinwerfe und er erfüllt sie. Das macht er nicht, weil er mich liebt. Er allein weiß, was gut ist für mich. Wäre Gott so eine Wunschmaschine, dann hätte ich nach der ersten Krebstherapie keine zweite Diagnose bekommen, denn ausgesucht habe ich mir das sicher nicht. Ob ich dankbar bin für meine Krankheit? Schwierige Frage. Ja und nein. Ich bin nicht dankbar für die Krankheit, aber ich bin dankbar, dass Gott mich durch diese Zeit trägt und alles in seiner Hand hält. Dankbarkeit hat für mich nichts damit zu tun, ob ich die Situation so annehme und Gott weiter vertraue, dass er das Beste daraus macht. Es muss mir keine Freude bereiten, was Gott tut. Ich bin Gott aber dankbar für die Therapie, die er schenkt.</p>



<p>HD7-Studie (externer Link): <a href="https://gmmg.info/hd7-studie/">https://gmmg.info/hd7-studie/</a> (beim Klicken auf den Link verlässt man den Domainbereich marcusradisch.de)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Getragen durch das vergangene Jahr</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/08/getragen-durch-das-vergangene-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 20:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist groß]]></category>
		<category><![CDATA[Hochdosistherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus starb am Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas526]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1454</guid>

					<description><![CDATA[Am 01.09.2020 hatte der erste Zyklus der Induktionstherapie begonnen. Das war der Beginn einer Behandlungsreihe die vorerst bis 26.05.2024 geplant ist. Ich durfte eine Therapie starten, die zum Ziel hat das Multiple Myelom soweit wie möglich zurückzudrängen. Vielen Dank für die vielen Nachrichten, Gebete, mutmachenden Lieder, Bilder oder Anrufe in den vergangenen Monaten. Wir wissen&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/08/getragen-durch-das-vergangene-jahr/"><span class="screen-reader-text">Getragen durch das vergangene Jahr</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="https://www.marcusradisch.de/2020/08/chemostart-morgen-gehts-los/">Am 01.09.2020 hatte der erste Zyklus der Induktionstherapie begonnen</a>. Das war der Beginn einer Behandlungsreihe die vorerst bis 26.05.2024 geplant ist. Ich durfte eine Therapie starten, die zum Ziel hat das Multiple Myelom soweit wie möglich zurückzudrängen.</p>



<p>Vielen Dank für die vielen Nachrichten, Gebete, mutmachenden Lieder, Bilder oder Anrufe in den vergangenen Monaten. Wir wissen es zu schätzen, dass ihr alle so für uns da gewesen seid und noch immer da seid.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="574" height="1024" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/08/1630434790020_verse_image-574x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1460" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/08/1630434790020_verse_image-574x1024.jpg 574w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/08/1630434790020_verse_image-168x300.jpg 168w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/08/1630434790020_verse_image-624x1114.jpg 624w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/08/1630434790020_verse_image.jpg 717w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8218;Alle gerieten außer sich, lobten Gott und sagten voller Furcht: &#8222;Unglaubliches haben wir heute gesehen.&#8220;&#8218;</p><cite>Lukas 5:26</cite></blockquote>



<p><a href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/start-in-die-erhaltungstherapie/" data-type="post" data-id="1435">Ich bin gerade in der Erhaltungstherapie</a>. Das ist die Phase, die sich bei mir direkt nach der mittelmäßig erfolgreichen Chemotherapie angeschlossen hat. Ich wurde in den Studienzweig mit der Gabe von Antikörpern randomisiert. Das bedeutet, dass ich zusätzlich zur Chemotherapie noch Infusionen mit Antikörpern bekomme.</p>



<p>Mir geht es derzeit relativ gut. Ich habe mich nach der Chemotherapie wieder gut erholt und habe nur noch kleinere Schwierigkeiten. Körperlich und geistig bin ich fit. Ich habe im Juli angefangen zu arbeiten. Ich kann mich aber noch nicht die gesamte Zeit konzentrieren. Das fällt mir einfach zu schwer. Nach ein paar Stunden ist die Luft raus. Dank der Wiedereingliederung funktioniert es aber relativ gut, wieder voll in den Beruf zu kommen.</p>



<p>Im Juni etwa habe ich angefangen über die Zeit der Chemotherapie und den recht harten Krankenhausaufenthalt nachzudenken. Das war schon alles ziemlich krass und verrückt. Es stimmt nicht, dass eine Chemotherapie gut verträglich ist, zumindest nicht bei mir. Mir ging es richtig dreckig und es gab auch Momente an denen ich gar nicht mehr wollte. Nach genau drei Wochen wurde ich aus der Klinik in Tübingen mit dem Wort &#8218;Tschüss&#8216; entlassen. Auf der Onkologie sagt keiner zu den Patienten auf wiedersehen. Mein behandelnder Arzt sagte mir zum Abschied, dass er jetzt nichts mehr tun könne und alles was ich jetzt noch bräuchte gibt es auch zu Hause. Was ich ziemlich überwältigend fand, war, wie schnell es mit den richtigen Medikamenten eigentlich bergauf ging. Vier Tage vor meiner Entlassung war an die Entlassung überhaupt nicht zu denken. Ich hatte noch so viel Wasser eingelagert und vom Essen blieb auch nichts drin. Davon abgesehen hatte mir auch nichts geschmeckt, nicht mal Spaghetti Bolognese oder Schokopudding. Ich war wirklich krank. Aber ich habe es mit Gottes Hilfe geschafft. Ich lebe! Gott sei Dank.</p>



<p>Ich habe aktuell noch einen kleineren Berg an Medikamenten und Spritzen vor mir. Einmal im Monat fahre ich jetzt nach Tübingen um mir meine Infusion mit Antikörpern abzuholen. Ich vertrage die aber ziemlich gut und kann in der Regel auch direkt danach wieder nach Hause. Wobei &#8218;direkt danach wieder nach Hause&#8216; jetzt etwas schnell klingt. Eine Gabe dauert so circa 3 Stunden.</p>



<p>Keiner weiß, wie lange er noch zu leben hat, ich auch nicht und das macht mich ruhig. Ich mache jetzt diese Therapie mit und versuche jeden Tag neu zu genießen und dankbar zu sein. Dankbar bin ich über die Familie und Freunde die uns und mich hier in dieser Situation tragen und unterstützen. Ich bin froh, dass der Herr Jesus für mich am Kreuz gestorben ist und auch diesen Krebs bereits besiegt hat. Mir kann also nichts mehr passieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Phase 3 hat begonnen &#8211; Die Antikörpertherapie</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/06/phase-3-hat-begonnen-die-antikoerpertherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 10:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Antikörpertherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel Verse]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Matthäus631]]></category>
		<category><![CDATA[Phase 3]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte mich an dieser Stelle für alle Mutmachen bedanken. Danke für jedes Lied, jeden Vers und jeden Anruf bzw. jede Nachricht. Ich habe lange überlegt, ob es überhaupt etwas zu schreiben gibt. Mein Status ist unverändert. Es geht mir gut und ich kann nicht klagen. Ich werde nicht klagen. Das ist für mich ein&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/06/phase-3-hat-begonnen-die-antikoerpertherapie/"><span class="screen-reader-text">Phase 3 hat begonnen &#8211; Die Antikörpertherapie</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich möchte mich an dieser Stelle für alle Mutmachen bedanken. Danke für jedes Lied, jeden Vers und jeden Anruf bzw. jede Nachricht.</p>



<p>Ich habe lange überlegt, ob es überhaupt etwas zu schreiben gibt. Mein Status ist unverändert. Es geht mir gut und ich kann nicht klagen. Ich werde nicht klagen. Das ist für mich ein Grund dankbar zu sein. Ich mache mir uber meinen Gesundheitszustand keine Sorgen. Gott hält alles in seiner guten starken Hand.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="963" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/06/1622797159385.jpg" alt="" class="wp-image-1444" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/06/1622797159385.jpg 1280w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/06/1622797159385-300x226.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/06/1622797159385-1024x770.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/06/1622797159385-768x578.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/06/1622797159385-624x469.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Macht euch also keine Sorgen! Fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?</p><cite>Matthäus 6:31 NBH</cite></blockquote>



<p>Jetzt findet die 2. Infusion in Tübingen statt. Ich bekomme einen zusätzlichen Antikörper und ein &#8222;Standardmedikament&#8220; zur Krebstherapie. </p>



<p>Das spannende ist, dass der Antikörper über die Vene zuerst langsam und dann immer schneller rein läuft. Doch bevor es den Antikörper gibt, habe ich Medikamente gegen Fieber, Übelkeit und eventuell allergische Reaktionen bekommen.</p>



<p>Die Antikörpertherapie wird in der Regel gut vertragen. Der Infusomat wurde trotz schrittweise angepasst um Nebenwirkungen abzufangen. Erst<br>47ml/h für 60 Min. dann<br>60ml/h für 30 Min. dann<br>74ml/h für 30 Min. dann<br>84ml/h für 30 Min. dann<br>101ml/h für 30 Min. dann<br>108ml/h für 30 Min<br>Bis die gesamte Menge drin sind.<br>Nach Stufe drei wurde mir übel und ich habe meinen Zupfkuchen wiedergesehen (das war für mich noch ärgerlicher als die Übelkeit selbst) und ich musste Cortison bekommen, gegen die Luftnot. Merke ?Antikörper sind nur in der Regel gut verträglich. Jetzt geht&#8217;s mir wieder gut.</p>



<p>Mein Immunsystem kennt den Antikörper noch nicht und bekämpft ihn. Aber mein Immunsystem und ich stehen in engem Kontakt und verhandeln gerade die Aufgabenteilung. Sie müssen sich arrangieren, da führt kein Weg dran vorbei. Bei der heutigen Therapie sind bis jetzt noch keine nennenswerten Nebenwirkungen aufgetreten.</p>



<p>Ich bekomme diese Therapie jetzt 3 Jahre und dann wird der Krebs so weit zurückgedrängt sein, dass ich sehr lange Ruhe habe. Gott ist groß!</p>



<p>Heute Mal etwas andere und etwas ältere Musik. Der Text ist simpel und ist genauso wie ich mich gerade fühle. </p>



<p>I&#8217;m trading my sorrows. Ich tausche meine Sorgen. Ich lege sie ab für sie Freude am Herrn.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>https:&#47;&#47;youtu.be/F-VgIUzRzCU</code></pre>



<p>Link zur deutschen Übersetzung: https://www.songtexte.com/uebersetzung/the-katinas/trading-my-sorrows-deutsch-7bd63ec4.html</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start in die Erhaltungstherapie</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/04/start-in-die-erhaltungstherapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 19:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Erhaltungstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Hochdosistherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus lebt]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm375]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1435</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank für alle Gebete, jede Nachricht und jedes mutmachende Wort Ich habe erfreuliche Nachrichten vom Augenarzt bekommen. Die Einblutung auf der Netzhaut wird sich vollständig und ohne Narben zurückbilden. Gott hält mich während der ganzen Zeit und wird es au h zukünftig tun. Dessen bin ich mir sicher. Er ist es der über Tod&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/start-in-die-erhaltungstherapie/"><span class="screen-reader-text">Start in die Erhaltungstherapie</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vielen Dank für alle Gebete, jede Nachricht und jedes mutmachende Wort</p>



<p>Ich habe erfreuliche Nachrichten vom Augenarzt bekommen. Die Einblutung auf der Netzhaut wird sich vollständig und ohne Narben zurückbilden.</p>



<p>Gott hält mich während der ganzen Zeit und wird es au h zukünftig tun. Dessen bin ich mir sicher. Er ist es der über Tod und Leben und Gesundheit und Krankheit entscheidet. Weil ich das weiß kann ich getrost in die Zukunft gehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384.jpg" alt="" class="wp-image-1438" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384.jpg 1280w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384-300x300.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384-1024x1024.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384-150x150.jpg 150w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384-768x768.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619725034384-624x624.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Lass Jahwe dich führen! / Vertraue ihm, dann handelt er.</p><cite>Psalmen 37:5 NBH</cite></blockquote>



<p>Ich werde demnächst in die nächste Phase der Behandlung eintreten. Die Erhaltungstherapie beginnt nachdem die Studienleitung per Losverfahren entschieden hat, ob ich zusätzlich zum Standardmedikament zusätzlich eine Antikörpertherapie erhalten soll oder in der Kontrollgruppe bin.</p>



<p>Es geht mir richtig gut. Die Werte des Blutbildes sind in Ordnung, da gibt&#8217;s nichts zu beanstanden. Yes! Das war schon Mal super und ich bin Gott dankbar.</p>



<p>Bei den Krebsmarkern verhält es sich ein bisschen arg anders. Diese sind zwar um knapp 26% durch die Chemotherapie gefallen aber immer noch nachweisbar. f*** Was das für Gründe hat, kann keiner so genau sagen. Die Aussage der Ärzte war, dass die Chemo ein Teilerfolg war. Ich will&#8217;s Mal positiv ausdrücken. Eigentlich war sie nämlich nicht erfolgreich. Wir (Ärzte und ich) haben damit gerechnet, dass keine Krebsmarker mehr nachzuweisen sind. Es gibt Patienten, bei denen sich nach einem halben Jahr nach der Chemo das Blutbild in den Punkten noch normalisiert. Also warte ich jetzt bis August&#8230;.</p>



<p>Da es mir während der Chemotherapie und kurz danach so schlecht ging, wird auf eine weitere Hochdosistherapie verzichtet und direkt mit der Erhaltungstherapie begonnen. Eine weitere Hochdosistherapie gäbe mir keinen Vorteil. Wie alles in meinem Leben liegt auch diese Behandlung und die Rückbildung des Blutes in Gottes Hand.</p>



<p>Ich darf jetzt wieder Geduld üben. Super! Ist das nicht toll.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>60 Tage nach der Stammzellentransplantation</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/04/60-tage-nach-der-stammzellentransplantation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 08:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Gott macht keine Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Hochdosistherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesaja264]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus starb am Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute, am 27.04.2021 bin ich wieder in Tübingen. Es ist der 60. Tag nach der Stammzellentransplantation. Hier findet eine Nachuntersuchung statt. Danke, dass ihr uns als Familie und im Besonderen mich bis hier her im Gebet getragen habt. Danke für jede Nachricht, jeden Anruf und jede Nachfrage nach meinem aktuellen Zustand. Heute wurde mir wieder&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/60-tage-nach-der-stammzellentransplantation/"><span class="screen-reader-text">60 Tage nach der Stammzellentransplantation</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute, am 27.04.2021 bin ich wieder in Tübingen. Es ist der 60. Tag nach der Stammzellentransplantation. Hier findet eine Nachuntersuchung statt.</p>



<p>Danke, dass ihr uns als Familie und im Besonderen mich bis hier her im Gebet getragen habt. Danke für jede Nachricht, jeden Anruf und jede Nachfrage nach meinem aktuellen Zustand.</p>



<p>Heute wurde mir wieder Blut abgenommen. Ich warte jetzt auf das Ergebnis und hoffe natürlich, dass die Blutwerte sich komplett stabilisiert haben. Wenn das Blut in Ordnung ist, geht&#8217;s mit der Erhaltungstherapie weiter. Wenn nicht, gibt&#8217;s eine weitere Hochdosistherapie oder eine Erhaltungstherapie Das wird dann durch die Ärzte entschieden. Es gibt da gewisse Marker, die entweder nachweisbar sind oder eben nicht. Je nachdem wie das Ergebnis ausfällt, wird dann entschieden. Diese Marker sind leider erst morgen fertig, im Gegensatz zum Rest des Blutbildes. Das kommt heute.</p>



<p>Es geht mir echt gut, ich bin deutlich fitter geworden und ich habe keine Schmerzen. Ab und zu bin ich noch total schlapp. Dieses Gefühl vergeht aber na ja kurzer Zeit wieder. Ich habe deutlich zugenommen und vertrage wieder alles. ???. Außerdem wird es Frühling und das freut mich auch sehr.</p>



<p>Es liegt aber alles in Gottes Hand. Natürlich würde ich mich echt riesig freuen, wenn die entsprechenden Marker im Blut nicht mehr nachweisbar wären. Die Hochdosistherapie war echt nicht so prickelnd, aber was sein muss, muss eben sein. Das ist jetzt wieder alles auswendig gelernt, für den Fall, dass wieder eine harte Zeit bevorsteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="717" height="1280" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619512560481.jpg" alt="" class="wp-image-1428" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619512560481.jpg 717w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619512560481-168x300.jpg 168w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619512560481-574x1024.jpg 574w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1619512560481-624x1114.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 717px) 100vw, 717px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Vertraut für immer auf Jahwe! / Denn Jahwe, Gott , ist ein ewiger Fels!</p><cite>Jesaja 26:4 NBH</cite></blockquote>



<p>Ich warte und bin weiterhin gespannt. Danke für alle Gebete.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einen Monat nach der Entlassung</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/04/einen-monat-nach-der-entlassung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 09:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Entlassung]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist groß]]></category>
		<category><![CDATA[Gott macht keine Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Hochdosistherapie]]></category>
		<category><![CDATA[psalm231]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzelltransplantation]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15.03.2021 wurde ich aus dem Krankenhaus in Tübingen entlassen. Nach mehr als einem Monat Ruhe geht es mir deutlich besser seit meiner Entlassung. Vielen Dank für alle Gebete, jede Überraschung und jede Unterstützung die wir und ich in den letzten Wochen erfahren durften. Gott ist so groß. Danke für jeden Anruf, jeden Chatnachricht und&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/04/einen-monat-nach-der-entlassung/"><span class="screen-reader-text">Einen Monat nach der Entlassung</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 15.03.2021 wurde ich aus dem Krankenhaus in Tübingen entlassen. Nach mehr als einem Monat Ruhe geht es mir deutlich besser seit meiner Entlassung.</p>



<p>Vielen Dank für alle Gebete, jede Überraschung und jede Unterstützung die wir und ich in den letzten Wochen erfahren durften. Gott ist so groß. Danke für jeden Anruf, jeden Chatnachricht und jede Nachfrage. </p>



<p>Zu Beginn der Behandlung im Februar bin ich in Tübingen angetreten, mit dem Gedanken, dass ich die Chemo einfach durchmache, mich eine Woche ausruhe und nach 14 Tagen entlassen werde. Aber Pustekuchen, nichts war. Ich habe nach der Chemo und der Stammzellentransplantation flach gelegen und konnte nichts tun. Ich habe nicht erwartet, dass eine Hochdosistherapie tatsächlich so anstrengend ist. Über die Nebenwirkungen hatte ich ja bereits ausführlich geschrieben. Entschuldigt die Wortwahl. Es ging mir einfach Scheiße. Ich kann es leider nicht anders ausdrücken. Der dort behandelnde sagte mir kurz vor der Entlassung: &#8222;Herr Radisch, sie haben körperlich jedes Tal mitgenommen, was sich ihnen bot. Das haben wir garnicht erwartet.&#8220; Ich habe jetzt erst erkannt, dass dieser Vers absolute Wahrheit ist. Auch wenn es mir so dreckig im Krankenhaus ging. Gott war da und es fehlte mir an nichts. Ich empfehle das ganze (kurze) Kapitel noch Mal zu lesen. Das macht wirklich Mut.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="1280" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1618996705420.jpg" alt="" class="wp-image-1419" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1618996705420.jpg 960w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1618996705420-225x300.jpg 225w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1618996705420-768x1024.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/04/1618996705420-624x832.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Ein Psalmlied von David.Jahwe ist mein Hirt, / mir fehlt es an nichts.
</p><cite>Psalmen 23:1 NBH</cite></blockquote>



<p>Ich bin jetzt erstmal zu Hause und komme so langsam zu Kräften und zur (hoffentlich) alten Stärke. Mein aktuelles Blutbild ist noch nicht so, dass ich wieder arbeiten gehen darf. Ich kann recht wenig an meinem eigenen Blutbild ändern, so dass ich einfach abwarten muss. Wobei das Wort einfach gar nicht stimmt. Ich finde es nämlich echt blöd zu Hause zu warten.</p>



<p>Ich habe aktuell nur zwei Einschränkungen, nämlich Neurodermitis. Das ist wohl eine typische Nebenwirkung solch einer Chemotherapie. Die andere Einschränkung ist, die bestehende Einblutung auf der Netzhaut. Dadurch habe ich immer ein leicht getrübtes Sehvermögen. Das kann sich aber laut den Ärzten wieder zurückbilden.</p>



<p>Ende diesen Monats bin ich wieder in Tübingen um mich nochmal untersuchen zu lassen. Dann wird sich sicherlich auch zeigen, ob die Behandlung erfolgreich war und wie es weitergeht. Ich bin gespannt, ob das alles so funktioniert hat, oder ich wieder nach Tübingen muss. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ziellinie &#8211; das Ende in Sicht</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/03/ziellinie-das-ende-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2021 16:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Markus439]]></category>
		<category><![CDATA[Psalm10320]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzelltransfusion]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1393</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist übrigens Tag 14. Gezählt wird immer am dem Tag der Transfusion beginnend mit 0. Meine Wiedergeburt sozusagen. 🙂 Vielen lieben Dank für eure Gebete und die Ganze Unterstützung. Danke für die treuen regelmäßigen Anrufe, Nachrichten, Mails, Chats oder auch die Post. Das hat mir hier sehr gut getan. Angefangen hat alles am Montag,&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/03/ziellinie-das-ende-in-sicht/"><span class="screen-reader-text">Ziellinie &#8211; das Ende in Sicht</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute ist übrigens Tag 14. Gezählt wird immer am dem Tag der Transfusion beginnend mit 0. Meine Wiedergeburt sozusagen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Vielen lieben Dank für eure Gebete und die Ganze Unterstützung. Danke für die treuen regelmäßigen Anrufe, Nachrichten, Mails, Chats oder auch die Post. Das hat mir hier sehr gut getan.</p>



<p><a href="https://www.marcusradisch.de/2021/02/usb-3-2-war-gestern-heute-ist-zvk/">Angefangen</a> hat alles am Montag, 22.02.2021. Es gab einige Aufs und Abs die ich hier geteilt habe. Ich habe natürlich nicht alles geschrieben, dafür fehlte mir häufig die Kraft, die Schreibkraft. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Jetzt steht aber wieder ein neues Ziel. Wenn sich meine Blutwerte und mein Wohlbefinden so weiterentwickeln, dann werde ich am Sonntag, 14.03.2021 oder Montag, 15.03.2021 aus dem Universitätsklinikum Tübingen entlassen. Ist das Cool oder ist das cool? Damit waren das dann 3 Wochen voller neuer Erfahrungen, was ein menschlicher Körper im Stande ist, zu verarbeiten.</p>



<p>Haben mir die drei Wochen gut getan? Was bedeutet gut tun? Wenn ich sage: &#8222;Die Remissionszeit  wurde eventuell verlängert.&#8220; Dann Ja, dann hat es mir gut getan. Wenn ich aber sage: &#8222;Die Zeit hier war einfach, ein Spaziergang, ein Kindergeburtstag, eine Erholungskur.&#8220; Nein, definitiv war sie war sie das nicht. Die Zeit hier war alles andere als das. Es war anstrengend, schmerzhaft, geistig und körperlich belastend. Sie war ebenso emotional und psychisch eine Herausforderung. Ich hatte keine Wahl, ich musste diese Herausforderung annehmen. Mit Gottes Hilfe allein habe ich das alles überlebt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615564426410-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1409"/></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8218;Jesus stand auf, bedrohte den Sturm und sagte zum See: &#8222;Schweig! Sei still!&#8220; Da legte sich der Wind, und es trat völlige Stille ein.&#8216;</p>
<cite>Markus 4:39</cite></blockquote>



<p>Ich möchte wieder kurz in Stichpunkten aufzeigen, wie es mir zur Zeit geht. Es gibt Grund zu danken und zu bitten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich habe zur Zeit keine Schmerzen und keine Übelkeit mehr</li>



<li>Das Blutbild entwickelt sich in die richtige Richtung. Alle wichtigen Werte steigen, wie erwartet</li>



<li>Die Haare wachsen wieder <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>



<li>Ich kann wieder ohne Angst einschlafen, denn ich bin weg vom Morphin und von dessen Nebenwirkungen</li>



<li>Der ZVK ist noch drin, wird aber leider vor der Entlassung gezogen</li>



<li>Das Augenlicht ist auf beiden Augen noch getrübt, denn beim Husten/Brechreiz sind die Äderchen im Augen geplatzt und auf die Netzhaut eingeblutet. Der Augenarzt sagt aber, das es wieder vollständig resorbiert werden kann. </li>
</ul>



<p>Ich möchte mich als erstes bei meinem Herrn Jesus bedanken, dass er die gesamte Zeit hier war. Danke!</p>



<p>Ich möchte mich bei dem ganzen Ärzteteam bedanken. Danke, ohne Sie hätte ich das nicht in so kurzer Zeit und mich dem Erfolg geschafft. Möge Gott Sie alle im Besonderen segnen. Wenn es jemals zur Frage stehen sollte, wo eine Therapie stattfindet, dann muss die medizinische Abteilung der  Universitätsklinik Tübingen unbedingt beachtet werden. Hier werde ich als Mensch, mit allen meinen Schwächen und Stärken betrachtet. Hier diktiert keiner von oben herab. Alle sind liebevoll und haben immer ein offenes Ohr, unabhängig von der Stellung in der Klinik. Egal ob es bei der täglichen Visite oder als Notfall in der Nacht ist. Alle sind sehr freundlich und kompetent.</p>



<p>Ich möchte mich auch beim gesamten Pflege- und Servicepersonal bedanken. Keiner reagiert genervt auf die Fragen oder Anmerkungen. Das nenne ich echte Patientenorientierung. Es wurde alles möglich gemacht, was in der Macht der Station steht. Ich durfte sogar nach einer eiskalten Cola klingeln und habe sie bekommen.  Danke!</p>



<p>Sollte sich hier keine negative Veränderung einstellen, so wird dies mein letzter Beitrag für den Behandlungszeitraum sein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Nase zu</title>
		<link>https://www.marcusradisch.de/2021/03/die-nase-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Radisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 17:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gott ist Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus starb am Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes1633]]></category>
		<category><![CDATA[Sorgen machen]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<category><![CDATA[Uniklinik]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marcusradisch.de/?p=1385</guid>

					<description><![CDATA[Zu Beginn ein Lied. Vielen Dank für alle eure Gebete und Wünsche. Danke für die Segensgrüße und Überraschungen. Die Ärzte sind mit meiner Entwickelung seid dem letzten Freitag sehr zu Frieden. Über den Berg oder durch das Tal bin ich noch nicht 100% durch. Meine Ärztin sagte: &#8222;Sie haben einen deutlich schwereren Verlauf als andere&#8230; <a class="more-link" href="https://www.marcusradisch.de/2021/03/die-nase-zu/"><span class="screen-reader-text">Die Nase zu</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zu Beginn ein Lied.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>https:&#47;&#47;youtu.be/KwIULtLJYZs</code></pre>



<p>Vielen Dank für alle eure Gebete und Wünsche. Danke für die Segensgrüße und Überraschungen. Die Ärzte sind mit meiner Entwickelung seid dem letzten Freitag sehr zu Frieden. Über den Berg oder durch das Tal bin ich noch nicht 100% durch. Meine Ärztin sagte: &#8222;Sie haben einen deutlich schwereren Verlauf als andere Patienten.&#8220;</p>



<p>Ich möchte es aber wieder nur in Stichpunkten auflisten, was dazu jetzt ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Augen sind weiter eingeblutet. Das sehe ich sogar selbst. Die Ärzte sitzen nicht hier im Gebäude, so das ich zur weiteren Behandlung raus müsste.</li>



<li>Die Nase hat heute zu bluten begonnen und ließ sich nur durch den HNO stillen. Sollte es nach dem entfernen der Tamponage weiterin bluten, müsste das Blutgefäß verödet werden</li>



<li>Der ZVK juckt. Die Ärzte beobachten den jetzt und ggf. muss der früher raus als geplant. Das wäre blöd denn ich habe relativ schlechte Venen und wenn die weiter zerstochen werden, dann wird&#8217;s wohl nicht besser.</li>



<li>Ich leide derzeit unter krassesten Angstträumen. Da verbrennt meine Familie eins nach dem anderen im Feuer. Köpfte werden auf offener Straße abgetrennt und mit ihnen gekickt. Nur Mal zwei Beispiele. Ich brauche dringend Ruhe und weniger Morphin. Deshalb schleiche ich das jetzt schon aus um davon loszukommen. Ist ja nicht so das ich aufwache und alles ist vorbei. Es beginnt von vorne.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="1280" src="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421.jpg" alt="" class="wp-image-1387" srcset="https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421.jpg 1280w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421-300x300.jpg 300w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421-1024x1024.jpg 1024w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421-150x150.jpg 150w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421-768x768.jpg 768w, https://www.marcusradisch.de/wp-content/uploads/2021/03/wp-1615306531421-624x624.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></figure>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Ich habe euch das gesagt, damit ihr in meinem Frieden geborgen seid. In der Welt wird man Druck auf euch ausüben. Aber verliert nicht den Mut! Ich habe die Welt besiegt!&#8220;</p>
<cite>Johannes 16:33 NBH</cite></blockquote>



<p>Nach den letzten Nächten weiß ich genau. Gott ist hier, denn immer wenn ich ihn angfleht habe, konnte ich irgendwann traumlos und ruhig schlafen. Ist das nicht ein wunderbarer Helfer? Danke das ihr weiterhin für uns betet. </p>
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			</item>
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