Der Blog lebt – wegen einer Person
Manchmal braucht es nicht hunderte Likes, keine Follower-Welle und keine aufwendige SEO-Kampagne – manchmal reicht eine einzige Person, die sagt:
„Hey, es ist Schade, dass du aufhörst und nichts mehr schreibst.“
Und genau deswegen geht es hier weiter. Nicht, weil ich plötzlich Influencer-Ambitionen hätte oder weil Google meine Seite vermisst, sondern weil jemand da draußen diesen Blog tatsächlich liest. Ja, wirklich.
Früher drehte sich hier vieles um meine Krebserkrankung – schwere Themen, ehrliche Gedanken, manchmal auch einfach das, was einem durch den Kopf geht, wenn der Alltag plötzlich auf die Onkologie wechselt. Aber das Kapitel bekommt nun Gesellschaft. Ich will den Fokus erweitern, denn das Leben besteht aus mehr als Diagnose, Therapie und Nachsorge.
Ab jetzt geht’s hier auch um Dinge, die mich im Alltag tragen, faszinieren und antreiben:
- Mein Glaube an den Herrn Jesus Christus – ohne fromme Floskeln, sondern ehrlich, bodenständig und mitten im Leben. Es soll um Brot gehen und das Brot des Lebens.
- Software, Hardware, Crypto und Open Source – alles, was blinkt, kompiliert oder sich irgendwie in Quelltext verwandeln lässt.
- Und natürlich Leafpad, mein kleines, eigensinniges Notiz-Projekt, das mittlerweile mehr Lebensgeschichte enthält als so mancher Roman.
Es wird also technischer, persönlicher und wahrscheinlich auch ein bisschen anders. Das ist aber genau mein Ding zur Zeit: Glauben, coden, backen, leben – alles greift ineinander.
Der Blog bekommt also eine neue Richtung – lebendiger, vielfältiger, ein bisschen unberechenbar.
Und weil Inhalt und Form zusammengehören: Auch das Layout wird sich bald verändern. Weniger Klinikweiß, mehr Leben, mehr Charakter – so, wie sich auch die Themen gewandelt haben.
Also: Willkommen zurück auf einem Blog, der eigentlich schon abgeschlossen war – und jetzt weiterlebt, nur weil eine einzelne Person daran geglaubt hat.
(Und falls du das liest: Ja, du bist gemeint.)