Ich möchte diesen Beitrag nutzen, allen Lesern meines Blogs meine Gedanken von Weihnachten zu erklären.
Ich wünsche zuerst allen Lesern ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest.

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; das wird der künftige Herrscher sein. Und dieser Name gehört zu ihm: wunderbarer Berater, kraftvoller Gott, Vater der Ewigkeit, Friedensfürst. Jesaja 9:5 bibel.heute
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.
Der Plan Gottes für die Rettung der Welt beginnt an Weihnachten.
Nicht als spontane Idee, nicht als hastiger Rettungsversuch, sondern als von Anfang an klar definierter Plan. Ziel, Kosten und Konsequenzen sind bekannt. Es gibt keinen alternativen Weg, keinen Workaround, kein späteres Patch-Release – denn für die Sünde muss Blut fließen.
Weihnachten ist dabei der Projektstart. Der Moment, in dem Gott selbst in das Projekt einsteigt. Nicht von oben steuernd, sondern mitten hinein in unsere Realität. Jesus musste als Mensch kommen. Wäre er als König oder Prinz erschienen, wäre Distanz entstanden. Nähe aber ist Voraussetzung für Rettung. In moderner Sprache: Gott entscheidet sich bewusst für Zugänglichkeit statt Machtdemonstration.
Und genau hier liegt das Paradox von Weihnachten:
Alles ist geschenkt – aber nichts ist billig.
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.“
Nicht gemacht. Nicht verdient. Geschenkt.
Weihnachten beginnt nicht bei uns.
Nicht bei unserer Vorbereitung, nicht bei unserem Engagement, nicht bei unserem Beitrag. Weihnachten beginnt bei Gott. Er liefert das Geschenk vollständig aus. Keine Lizenzgebühr. Keine versteckten Kosten. Keine In-App-Käufe.
Und mehr noch: Weihnachten ist Open Source.
Der Code liegt offen – lange vor der Geburt Jesu. Die Propheten sprechen davon, die Bilder sind gesetzt, die Linien klar erkennbar: ein Kind, ein leidender Knecht, ein Friedensfürst. Nichts davon ist eine nachträgliche Erklärung. Der Rettungsplan ist bereits im Alten Testament beschrieben, kommentiert und angekündigt.
Wie bei Open Source gilt:
Nicht jeder versteht sofort jede Zeile. Nicht jeder erkennt auf Anhieb, wie alles zusammenhängt. Aber der Plan ist transparent. Nachlesbar. Prüfbar.
Man könnte sagen: Weihnachten ist echte Freeware. Frei verfügbar für alle. Ohne Zugangshürden. Ohne Leistungsnachweis. Aber eben nicht umsonst. Der Preis wird nicht vom Nutzer gezahlt – sondern vom Entwickler selbst. Der Weg vom Stall zum Kreuz ist von Anfang an einkalkuliert. Weihnachten trägt Karfreitag bereits in sich.
Gott wartet nicht, bis wir stabil laufen oder unsere Systeme aufgeräumt sind. Er kommt mitten hinein in unsere Unordnung, unsere Schuld, unsere Zerbrechlichkeit. Weihnachten ist Gottes klares Signal:
Ich übernehme die Kosten. Ich trage das Risiko. Ich ziehe den Plan durch – bis zum Ende.
Das Versbild habe ich mit ChatGPT erstellt.