Archiv für den Monat: Dezember 2019

Geschenke gibt’s nicht nur an Weihnachten

Nachdem ich letzte Woche stundenlang auf das MRT gewartet habe und nebenbei neu geerdet wurde, habe ich heute die Ergebnisse aller Untersuchungen bekommen.

Meine Angst auf dem Weg nach Tübingen war völlig unbegründet.

Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht.
Psalm 94:22

Alle Werte und Ergebnisse bis auf eine kleine Ausnahme sind gut und es bedarf keiner weiteren Behandlung. Gegen die Schmerzen helfen Physiotherapie und Schmerzmittel.

Es beginnt aber alles wieder von vorn und der nächste Termin ist bereits geplant. Aber ich kann ruhig und gelassen in die nächste Zeit gehen.

Ich bin aus dem Zug ausgestiegen und mir war richtig übel. Der Kopf hat völlig verrückt gespielt, was wenn das MRT Auffälligkeiten zeigt oder das Ergebnis des Blut schlechter geworden Ist? Wie solls dann weiter gehen? Ich war etwas schlecht gelaunt…. Der Thermenbesuch von gestern Abend und die Erholung war komplett hinüber.

Vielen Dank für alle Gebete und jedes gute Wort.

Aber Gott ist doch trotzdem da. Ich brauche keine Angst zu haben, obwohl die Situation so unsicher war. Gott ist da und er kennt mich. Manchmal braucht es einen Bibelvers wie den obigen, um zu erkennen, dass Gott auch die Angst in der Hand hält und bereits besiegt hat. Vor einiger Zeit am Kreuz auf Golgatha.

Damit es aber überhaupt soweit kommen konnte musste Jesus Christus auf diese Erde kommen.

Ich wünsche eine gesegnete Advents-und Weihnachtszeit.

Nachtrag zu dem Lied Du siehst die Wunden:

Das Lied lief bei Amazon Prime Music als ich in den Bus Nummer 19 zur Uni Klinik Berg gestiegen bin.

Das nur Mal so. Gott weiß was jeder braucht und er liefert immer pünktlich ab. Großer Gott ich danke dir das ich so gesund sein darf!

Advent Advent ein Lichtlein brennt

Advent bedeutet Ankunft. Die Adventszeit und Weihnachtszeit ist für mich die Zeit um mich auf das Kommen meines Herrn Jesus vorzubereiten und mich darauf neu zu freuen.

Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.

Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.“ Lukas 2:12 NBH

Auch in der Adventszeit muss ich mich untersuchen lassen und heute erwarte ich die Ankunft meiner Untersuchungen und bin gespannt was es für Ergebnisse gibt.

An dieser Stelle, sage ich: Danke. Danke für alle Gebete, jedes mutmachende Wort und jeden Trost.

Die Vorstellungen in meinem Kopf sind -wie jedesmal eigentlich- von „wir können nichts mehr finden“ bis hin zu „Herr Radisch bleiben sie Mal gleich sitzen, Sie werden abgeholt.“ Die Frage ob ich Angst habe, stelle ich mir auch ab und zu, da ich aber Angst anders empfinde als das was ich jetzt spüre, gehe ich nicht davon aus, dass ich keine Angst habe, bis jetzt. Ja, auch die Gläubigen haben Angst, nur haben die eine Hoffnung die trägt und jede Angst besiegen kann.

Ich habe euch das gesagt, damit ihr in meinem Frieden geborgen seid. In der Welt wird man Druck auf euch ausüben. Aber verliert nicht den Mut! Ich habe die Welt besiegt!

Ich habe euch das gesagt, damit ihr in meinem Frieden geborgen seid. In der Welt wird man Druck auf euch ausüben. Aber verliert nicht den Mut! Ich habe die Welt besiegt!“
Johannes 16:33 NBH

Jetzt ist es ganz anders. Ich weiß, ich bin getragen und ich weiß Gott macht keine Fehler. Das Gefühl geht zur Zeit in die Richtung, was bringt die Zukunft hier auf der Welt. Angst um mich selbst spüre ich gar nicht, da ich mir sicher bin, dass ich immer und auch schlimmsten aller Fälle in Gott geborgen bin. Mein Heiland trägt mich. Das klingt jetzt leicht geschrieben und theoretisch, aber es geht mir auch sehr gut, zur Zeit.
Mit diesem Wissen hat mir das Mittagessen in der Mensa in der Uni auch wieder sehr gut geschmeckt, denn es gab Wildschweingulasch mit Haselnussspätzle und Kürbischutney, dazu Salat und als Nachtisch Cappuccinomouse. Das war alles übelst lecker. 😋😋😋

In wenigen Minuten geht’s los, dann liege ich erstmal 45-60 Minuten. Ein absoluter Spass für mich. Ich und still liegen.

Im Wartebereich zum MRT bin ich wieder neu dankbar geworden. Einen Gesundheitszustand wie meinen eigenen haben, mit dem ich vollkommen zufrieden sein darf ist nicht selbstverständlich. Ich hatte zweieinhalb Stunden Verspätung und vor mir waren Notfälle und Narkosepatienten. Unter anderem war da ein kleiner Junge, der vielleicht 6 Wochen alt war und an Schläuchen zum MRT gefahren wurde. Da wurde ich neu dankbar für alles. Ich wusste nur es war ein Junge, weil die Schwestern ihn nach dem CT oder MRT den kleinen starken genannt haben. Ich habe ihn auch nur mit seiner Mama gesehen, die ihn in mehreren Decken gewickelt in die kalten Räume getragen hat. Da hält Gott ganz besonders seine schützende Hans drüber. Lasst die Kinder zu mir kommen…

Nach einem MRT von einer Stunde war ich dann fertig und durfte zum Schluss gleich noch zum Singen im Krankenhaus gehen. Da hat sich das Warten noch extra gelohnt. Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch und aus Singen und Loben. Einfach reinkommen und mitsingen. Ganz bekannte Lieder. Die Krankenhausseelsorge macht eine sehr wichtige Arbeit.

Ich wünsche allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.