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Geduld

Ich habe heute morgen eine (weitere) Untersuchung hinter mich gebracht. Mein Plan war, dass ich danach zu einem persönlichen Gespräch gehe und erfahre, woher die Schmerzen kommen. Wie gesagt, es war mein Plan. Ich fahre jetzt ohne Befund Heim.

Ich möchte mich an dieser Stelle für alle Gebete und Aufmunterungen bedanken.

Jetzt darf ich wieder auf einen Befund warten und mich „entspannt“ zurücklehnen. Es ist wie bei meinen Matheklausuren im Studium, ich habe geliefert und jetzt liegt es in Gottes Hand.

Er rief: „Hört her, ihr Judäer, ihr Einwohner von Jerusalem und du, König Joschafat! So spricht Jahwe zu euch: ‚Habt keine Angst und erschreckt nicht vor dieser großen Masse! Denn das wird nicht euer Kampf sein, sondern es ist Gottes Sache!
2. Chronik 20:15 NBH

Ich weiß nicht, was raus kommt aber ein positiver Befund wäre echt top. Das warten ist echt blöd, aber besser so, als mit einer übereiligen oder falschen Diagnose wieder zu gehen.

Die erste Woche zurück im Dienst

Jetzt ist die erste Arbeitswoche vorbei. Ich war wieder arbeiten und ich habe es echt genossen. Es war schön die Kollegen wiederzusehen und zu merken, dass ich im Beruf auch gebraucht werde. Klar es war für mich anstrengend, aber jetzt ist Wochenende und ich habe es ganz deutlich gespürt, Gott schenkt Kraft und Energie und er gibt sie reichlich, daher habe ich den Vers auch oben angestellt. Im Büro habe ich es etwas langsamer angehen lassen, damit ich nicht gleich wieder ausfalle. Es hat aber alles funktioniert.

Danke auch allen, die für uns beten und uns so toll unterstützen und immer wieder neu Mut machen, im Glauben auf den Herrn Jesus zu schauen.

Die Frage nach meinem Befinden, kann ich so beantworten. Körperlich habe ich wieder mehr Schmerzen, trotz ausreichend Ruhe am Abend und in der Nacht, aber sonst geht es mir gut.

Eine kleine Änderung gibt es noch, die Klinik in Tübingen hat meinen, für mitte März geplanten CT-Termin um einen Monat vorgezogen. Aufgrund der Schmerzen soll ich sicherheitshalber früher da hin. Die Devise ist, besser früher abklären, warum die Schmerzen größer werden, als zu spät.

Meine Hilfe kommt von Jahwe, / dem Schöpfer von Himmel und Erde.
Psalmen 121:2 NBH

Gott ist groß!

Noch eine Handvoll Termine

Heute habe ich einen früheren Termin bekommen, denn heute ist unsere Weihnachtsfeier.

Vielen Dank für jede Nachricht, jeden Kommentar und natürlich für jedes Gebet. Manchmal denke ich mir, ich nerve mit den täglichen Danksagungen, aber dieser Zusammenhalt und die Fürbitten sind nicht selbstverständlich und ich finde es sehr wichtig Danke zu sagen. Ob ich nerve ist mir eigentlich auch egal, denn es ist niemand gezwungen diesen Blog zu lesen.

Es gibt seit gestern Abend wieder leichte Schmerzen, aber mit einer kleinen Dosis Schmerzmittel sind die sehr gut wegzubekommen.

Nach der heutigen Bestrahlung habe ich den Ltd. MTRA gleich mal gefragt, wofür die schwarzen namenlosen Anhängeschilder sind, die alle am orangen T-Shirt tragen. Die Schilder werden beim Betreten des Bestrahlungsraumes (Ich nenne es mal liebevoll Bunker, denn der Raum ist einfach dicht.) gescannt und eingecheckt und beim Verlassen des Bunkers wieder ausgecheckt. Die Geräte lassen sich nur starten, wenn kein Schild eingecheckt ist. Er meinte, das Einchecken klappt reibungslos und lächelt. Das ist cool und dient dem Mitarbeiterschutz. Es ist sicher ungesund, wenn die Mitarbeiter der Strahlung ausgesetzt werden würden, die ich zur Zeit bekomme. Da hat sich einer Gedanken gemacht.

Jetzt geht’s in den Endspurt mit den Bestrahlungen und vor Weihnachten bin ich komplett durch und mit den Terminen fertig.