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Das MRT und weitere Schritte

Das war die erste Untersuchung aus einem vierteljährlichem Zyklus. Bis zum 24.04.2018 wird dieses MRT ausgewertet und befundet (Sagt man das so, wenn ein Befund erstellt wird?). An diesem Tag habe ich nämlich den nächsten Termin in der medizinischen Ambulanz in Tübingen. Dann klärt sich sicher wie es weiter geht.

Vielen Lieben Dank für die Gebete und die mutmachenden Zusprüche. Danke sehr. Es tut gut, zu wissen, dass wir/ich nicht alleine sind. Die Reha hat gezeigt, es gibt mehr Christen in unserer Umgebung, als vermutet. Cool.🐢

Das heutige MRT war echt unangenehm. Ich weiß jetzt was es heißt Angst in engen Räumen zu haben. Das letzte MRT war deutlich angenehmer. Ich habe diese Untersuchung aber überlebt, denn sonst müsste ich den Beitrag aus der Ewigkeit schreiben und ich weiß nicht ob es da W-lan gibt. Irgendwie war es heute komisch, Ellbogenknochen lagen auf einem harten Stück der Trage, Krampf in der linken Wade und diese ungewohnte Panik in der Röhre. Dank der neu erlernten Atemtechnik (Bauchatmung und Lippenbremse) konnte ich zumindest die Panik überwinden. Aber alles in allem kann ich echt nicht klagen, das wurde mir bewusst, als da eine Person an Beatmungsgeräten vorbeigeschoben wurde. Es geht mir doch so gut.

Das MRT ist durch, ich habe Gottes Anwesenheit gespürt. Jetzt blicken wir alle Mal nach vorne und warten getrost auf den 24.04.2018, vorher Stress zu machen bringt nichts. Es ist wieder wie bei einer Mathematik-Klausur 5 Minuten nach der Abgabe. Meine Kommilitonen kennen das 😉 Auch damals hatte Gott einen Plan, im Gegensatz zu mir.

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Selbstbeherrschung.
2. Timotheus 1:7 NBH

Ich habe jetzt Urlaub.

Die letzte Nacht – Abschied

Aufgrund göttlicher Führung hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Chefarzt der Rehaklinik.

Es ging dabei unter anderem auch um die immer noch vorhandenen Schmerzen in meinem linken Bein und Becken. Ich werde jetzt aktiv auf die Suche nach einem Physiotherapeuten gehen, denn die Muskulatur ist „sehr fest“ oberhalb des Beckens. Das kann ein Grund für die Schmerzen sein. Ich weiß ja Gott macht keine Fehler und ich wäre echt froh, wenn diese Muskelverspannung der Grund für die Schmerzen ist. Das wäre echt cool. Wenn nicht, dann ist es auch OK, denn ich weiß Gottes Zusage mich zu lieben hängt nicht von meinem Gesundheitszustand ab. Er trägt!

Danke für die Gebete, Nachrichten und Postkarten in den letzten 4 Wochen. Eine guttuende Reha geht zuende. Danke!

Ja, mit dir überrenn ich ein Heer, / mit meinem Gott überspring ich die Mauer.
Psalmen 18:30 NBH

Das Ende ist nahe steht im 1. Brief des Petrus. Das trifft es ziemlich genau, denn bei mir ist heute am Donnerstag, 12.04.2018 Schluss, es geht nach Hause. Gestern war die zweite Gehübung, zum Vergleich am Anfang der Reha waren es 695 Meter und jetzt 790 Meter in 6 Minuten.

Petrus meint aber mit Ende nicht das Rehaende von Marcus, sondern er meint das Ende aller Dinge. Dann muss man sich entscheiden bzw. dann ist es entschieden. Es ist entschieden, wo man die Ewigkeit verbringt. Gut wer vorher Jesus um Vergebung gebeten hat. Wenn nicht. Schlecht! gaaanz schlecht, denn in der Bibel steht dazu folgendes:

Wenn also jemand nicht im Buch des Lebens eingetragen war, wurde er in den Feuersee geworfen.
Offenbarung 20:15 NBH

Ich muss also zu Lebzeiten klar machen, wo hin ich gehöre. Zu Gott oder nicht. Ich möchte jetzt keine Angst machen, aber auch nichts verschweigen. Es wäre toll den Einen oder Anderen Leser im Reich Gottes wiederzusehen. Sonst ist das ein Abschied für immer.

Land in Sicht – wir verlassen die Reha-Insel

Jetzt beginnt die letzte Woche der Reha und damit die Abschlussuntersuchungen und letzten Trainingseinheiten.

Ich möchte mich für alle Gebete und Grüße bedanken. Das tut echt gut.

Ich kann ohne Jesus Christus nicht leben. Er gibt mir Kraft und Weisheit bei allem im Leben. Es ist doch letztendlich so, dass wir alle nicht wissen, was morgen passiert, aber mit Jesus Christus an meiner Seite, weiß ich, dass alles gut wird egal was passiert. Ohne dieses Sicherheit im Leben, würde ich verrückt werden! Ich nehme das jetzt so für mich an.

Ich bin sehr aufgeregt, auf den 16.04.2018, denn an diesem Tag ist die nächste Untersuchung in Tübingen und nur Gott weiß, was da raus kommt. Wenn ich es vorher wüsste, wäre es ja echt einfach, denn dann könnte ich etwas vorbereiten.

Ich mache ja in der Reha extrem viel Sport und Gymnastik und werde so körperlich kräftiger. Ich habe hier einen Trainer kennengelernt, der mich auch nach den Behandlungen und Trainingseinheiten berät, wie ich mich besser bewegen und fit werden kann.

Obwohl die Bestrahlung schon etwas zurück liegt und ich während der Reha deutlich an Sportlichkeit gewonnen habe, bin ich persönlich sehr beunruhigt, weil die Schmerzen mehr werden. Eigentlich war das anders geplant. Ich habe deswegen auch schon mit meinen Ärzten in Tübingen Kontakt aufgenommen.

Seht, ich wirke Neues! / Es wächst schon auf. / Merkt ihr es nicht? / Ich bahne einen Weg durch die Wüste, / lege Ströme in der Einöde an.
Jesaja 43:19 NBH