ein sehr guter Befund

Ich habe jetzt die Sprechstunde in der medizinischen Klinik in Tübingen fertig und habe meinen Befundbericht und die CD mit den Daten des letzten MRT hier vor mir liegen. Es gibt Kaffee. Ich weiß jetzt, wie es weitergeht und bin echt sehr glücklich über den Befund. Gott ist so groß, er kann aus allem etwas Gutes machen. Ich bin sehr sehr dankbar für das Wirken Gottes. Danke für eure Gebete, euren Zuspruch und eure Beratungen.

Ich habe ein stationäres Plasmozytom am linken Teil des Kreuzbeins. Das MRT ist sonst komplett unauffällig. Das Blutbild zeigt die Anwesenheit eines bestimmten Proteins. Für eine Ausbreitung des Plasmozytoms zu einem multiplen Myelom (mehrere Tumorherde in anderen Knochenteilen des Skeletts) gibt es eine mittlere Wahrscheinlichkeit, aber auch das liegt letztendlich allein in Gottes Hand. Er weiß was er tut. Er hält die ganze Welt und mich in seiner Hand.

Ich begebe mich am Montag den 13.11.2017 zur Besprechung und Planung der Bestrahlung in die Ambulanz der Onkologie nach Esslingen. Noch so eine Gebetserhörung, denn eine heimatnahe Behandlung ist deutlich einfacher und weniger stressig.

So weit erstmal der aktuelle Stand von mir. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Ein Schritt nach vorne und dann Feierabend

Ich habe das MRT des ganzen Körpers überlebt. Danke für Eure mutmachenden Worte und Eure Gebete. Es hat auch fast nicht wehgetan. Warum fast? Beim letzten der sechs Abschnitte hat sich eine ziemliche Wärmeentwicklung auf der Haut eingestellt, die fast zum Abbruch der Behandlung geführt hat. Jedoch war die Behandlung kurz vor meinem Abbruch fertig. Es gab zum Glück keine Verbrennung. Ich habe der medizisch-technischen-Assistentin dann trotzdem noch davon berichtet. Sie hat’s notiert, wusste aber auch nicht was es sein könnte.

Ich hätte mich gern noch kurz mit dem Radiologen über die Untersuchung unterhalten, aber der hat zu dem Zeitpunkt als ich fertig war, schon seinen Feierabend abgetreten. Ich gönne ihn den. Ich habe jetzt Zeit bis zum 10.11.2017 mir weitere Fragen zu überlegen, denn dann findet die Besprechung zur heutigen Untersuchung statt. Ich darf noch weiter geduldig sein (Juhu). Gott hat einen anderen Zeitplan. Inzwischen macht das Warten auch schon langsam Freude. Nein im Ernst, etwas zügiger, wäre für mich auch schön.

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So geht’s weiter

Als erstes möchte ich einmal mehr Danke sagen. Danke für eure Gebete, eure Anrufe, eure messenger-Nachrichten und natürlich für eure E-Mails und Post. Es geht mir so, als hätte ich Krebs. Ich kann nicht sagen, es geht mir super gut, ich kann auch nicht sagen, es geht mir super schlecht. Ich habe etwas Schmerzen und sonst nichts nennenswertes. Einmal als Info an alle, die es interessiert, wie es jetzt weiter geht.

Am kommenden Mittwoch (08.11.2017) darf ich in der Uniklinik in Tübingen ein MRT durchführen lassen. Sollten dann keine Metastasen in den Knochen gesehen werden und mein Blut und mein Urin so sein,dass es unkritisch ist, wird es hochwahrscheinlich „nur“ eine Strahlentherapie geben. Das entscheidet sich dann am Freitag in der Sprechstunde (10.11.2017).

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende