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Geschenke gibt’s nicht nur an Weihnachten

Nachdem ich letzte Woche stundenlang auf das MRT gewartet habe und nebenbei neu geerdet wurde, habe ich heute die Ergebnisse aller Untersuchungen bekommen.

Meine Angst auf dem Weg nach Tübingen war völlig unbegründet.

Aber der HERR ist mein Schutz; mein Gott ist der Hort meiner Zuversicht.
Psalm 94:22

Alle Werte und Ergebnisse bis auf eine kleine Ausnahme sind gut und es bedarf keiner weiteren Behandlung. Gegen die Schmerzen helfen Physiotherapie und Schmerzmittel.

Es beginnt aber alles wieder von vorn und der nächste Termin ist bereits geplant. Aber ich kann ruhig und gelassen in die nächste Zeit gehen.

Ich bin aus dem Zug ausgestiegen und mir war richtig übel. Der Kopf hat völlig verrückt gespielt, was wenn das MRT Auffälligkeiten zeigt oder das Ergebnis des Blut schlechter geworden Ist? Wie solls dann weiter gehen? Ich war etwas schlecht gelaunt…. Der Thermenbesuch von gestern Abend und die Erholung war komplett hinüber.

Vielen Dank für alle Gebete und jedes gute Wort.

Aber Gott ist doch trotzdem da. Ich brauche keine Angst zu haben, obwohl die Situation so unsicher war. Gott ist da und er kennt mich. Manchmal braucht es einen Bibelvers wie den obigen, um zu erkennen, dass Gott auch die Angst in der Hand hält und bereits besiegt hat. Vor einiger Zeit am Kreuz auf Golgatha.

Damit es aber überhaupt soweit kommen konnte musste Jesus Christus auf diese Erde kommen.

Ich wünsche eine gesegnete Advents-und Weihnachtszeit.

Nachtrag zu dem Lied Du siehst die Wunden:

Das Lied lief bei Amazon Prime Music als ich in den Bus Nummer 19 zur Uni Klinik Berg gestiegen bin.

Das nur Mal so. Gott weiß was jeder braucht und er liefert immer pünktlich ab. Großer Gott ich danke dir das ich so gesund sein darf!

Ihr Zustand ist gleichbleibend

Vorletzte Woche war es wieder soweit. Ich war bei der Verlaufskontrolle und dem Arztgespräch in Tübingen.

Danke, für alle Gebete und jedes mutmachende Wort. Das tut auch nach fast 2 Jahren noch gut. Danke.

Dankt Gott unter allen Umständen! Das will Gott von euch und das ermöglicht er euch durch Christus.
1. Thessalonicher 5:18 NBH

Zur Zeit bin ich einen engen halbjährlichen Rhythmus zu Laboruntersuchungen und natürlich zum MRT.

Mit den Gedanken um meinem Aufenthalt in der Charité in Berlin, bin ich dieses Mal mit gemischten Gefühlen zur Uniklinik nach Tübingen gefahren. Es hätte ja auch sein können, dass im Blut oder im MRT was neues gefunden wird.

Na ja einigem Stress, ist dieses Bild in der Mensa der Uni entstanden. Hier mal kurz einen kleinen Einblick in den Tagesablauf.

Ich bin durch einen Zugausfall und durch Zugverspätung leider erst gegen 09:45 Uhr in Tübingen und 10:00 Uhr in der Klinik gewesen. Ich wollte eigentlich anderthalb Stunden früher da sein.
Irgendwie kann ich den Trubel ohne Stress dann einfach genießen.

Es geht auch dort nichts ohne Anmeldung. Also Nummer ziehen und warten. Warten kann ich inzwischen. 10:35 Uhr konnte ich mich dann auf die Warteliste zur Blutentnahme schreiben lassen und dann lief meine Zeit so langsam ab. Kurz vor 10:45 Uhr war ich dann dran und fragte die Schwester ob es reicht, dass ich 11:00 Uhr beim MRT sein kann. Die Schwester sagte mir, dass es passt und schon hing ich am Schlauch. Die Schwestern in der medizinischen Klinik sind schon echt cool, wie jede Schwester eigentlich. An der Zapfsäule neben mir saß ein neuer ängstlicher Patient, dem haben sie 14 Röhrchen abgenommen…. Er hat Rheuma. Mir nur 8. Ich habe ja auch kein Rheuma.

5 Minuten später war ich zur Radiologie in der Crona Klinik unterwegs. Dort am Thresen wurde mir gesagt, dass mein Termin erst um 12:30 Uhr ist und ich nicht warten bräuchte, denn es gab keine Absagen. Auch gut und so schön, denn ich konnte entspannt was essen gehen. Die Schwester am Tresen konnte meine Gedanken lesen. Die Schwestern sind schon ziemlich cool. 😎

„Sie können ruhig was essen gehen.“ Und ich war dankbar und hungrig.😋

Jedenfalls lief das MRT ganz passabel. Die Arme sind mir zwar wieder eingeschlafen, aber sonst ist nichts passiert. Dana habe ich erstmal eine halbe Stunde draußen gesessen und mich ausgeruht….

Eine Woche später waren alle Ergebnisse fertig und ich war wieder in Tübingen.
Alle Ergebnisse sind gleichbleibend gut, genau wie beim letzten Mal. Der Tumor bildet sich zurück und das Blutbild ist Spitze. Es gibt nichts was man ändern muss. Der enge halbjährliche Zyklsu bleibt und die das Augenmerk wird jetzt auf das Blut gelegt.
Ich bin Gott und Jesus Christus so dankbar, dass es mir so gut gehen darf und ich so fit sein darf.


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So geht’s mir heute

Jetzt ist der letzte Beitrag schon eine ganze Weile her und weil es immer wieder Freunde gibt, die mich gerne nach meinem Wohlergehen fragen, möchte ich diesen kurzen Beitrag schreiben.

Danke! Danke für jedes Gebet und jede Nachfrage. Es tut gut, wenn jemand mit daran denkt.

Es geht mir wirklich gut. Das letzte Blutbild und das letzte MRT liegen zwar schon eine ganze Zeit hinter mir, aber die Werte sind echt Top gewesen.

Ich genieße jeden Moment meines Lebens ganz bewusst und freue mich sehr darüber, dass ich noch leben darf. Krebs ist grundsätzlich Mal eine tödliche Krankheit und wenn man Plasmozytom einmal googelt, findet man auch Berichte bei denen der Tod deutlich schneller eingetreten ist.

Ich habe mich nach mehr als einem Jahr daran gewöhnt, dass sich meine Ärzte nicht auf eine Prognose festlegen wollen.

Ich kann Sie oder euch als Leser also noch weiter mit meinem Glauben und meinem Krebs in Kontakt bringen um Sie oder euch zu zeigen was Jesus Christus für mich ist.

Denn das Leben heißt für mich Christus und das Sterben Gewinn!
Philipper 1:21 NBH

Sterben und Tod ist vielleicht ein blöder Schluss für einen Blogbeitrag, aber ohne den Herrn Jesus Christus kann ich das alles nicht überstehen.

Auf grüner Weide lässt er mich ruhen, / am stillen Wasser gibt er mir Rast.
Psalmen 23:2 NBH

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