Hallo Leute,
ich würde sagen, wir können echt froh sein, das wir einen Medienrektor haben und keinen anderen.
Hab gerade in der Regionalzeitung "blick" gelesen, das in Mittweida an der FH, an unser, ein neuer Bewerber-Rokord Verzeichnet wurde. Etwas mehr als 5000 Bewerber von denen 1542 in diesen Tagen ein Studium beginnen. Bisher waren es ganze 70.000 Studenten. Jetzt der Satz der mich zum Schmunzeln bringt, ist. "Der nachgefragteste Studiengang in Mittweida sei nach wie vor Medienmanagement". Wer diesen Satz wohl von sich gegeben hat? Ich denke der Bewerberansturm liegt daran, das in Sachsen (noch) keinen Studiengebühren eingeführt wurden. Im Gegensatz zu NRW zum Beispiel da gibts Studiengebühren.
Zumindest richterlich. In Wiesbaden ist auch ein Rückgang zu Verzeichnen, aber ich bin mal gespannt was das statistische Bundesamt raus gibt.
Was bitte mach ein Medienmanager, außer die Medien zu managen? Was muss da eigentlich gemanaged werden? Fernsehprogramm umschalten kann ich selbst.
Viele Grüße
Marcus Radisch
P.S.: Dazu mal ein Zitat von Peter Sloterdijk einem deutschen Philosophen
„Die meisten Medienmacher mit ihrer kryptopropagandistischen Grundstimmung glauben, dass Krieg oder Streit die beste Unterhaltung sei. Das gehört zum Amüsierfaschismus, auf dem unsere Gesellschaft aufgebaut ist. Auch bei friedlichen, scheinbar demokratischen Moderatoren ist die Überzeugung verbreitet, dass nur der Kampf, der Konflikt unterhält. In meinen Augen eine der größten Dummheiten, aber charakteristisch für unsere Zeit. Die besten Augenblicke sind doch die, wenn jemand einen Gedanken weitergedacht hat.“



