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alles über meine Gesundheit

Seine Hand

Heute war es wieder Mal soweit. Als erstes möchte ich mich bei euch bedanken für alle Gebete und alles Mutmachen und jedes tröstende Wort.
Ich war in Tübingen und habe mir die Ergebnisse meiner letzten Untersuchung abgeholt.

Denn die Wege des Menschen hat Jahwe im Blick, / auf seine Pfade gibt er acht.
Sprüche 5:21 NBH

Die letzten Ergebnisse haben sich nochmals verbessert und es besteht derzeit keine Sorge zur Beunruhigung. Das MRT zeigt, dass sich der Tumor verkleinert und das Labor bestätigt diese positive Veränderung. Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den Befunden und der Entwicklung.l Dieser Befund ist ein echtes Geschenk und nicht selbstverständlich. Ich bin froh.

Zusätzlich habe ich ja noch recht starke Schmerzen und nehme dagegen zur Zeit Schmerzmittel. Um dieses Problem anzugehen, war ich vergangene Woche bei einer Schmerztherapeutin. Sie hat den Schmerz ganz genau lokalisiert und sie hat mir erstmal drei kleine Spritzen gegeben um die betroffenen Stellen zu entspannen. Jetzt bekomme ich manuelle Therapie und Wärmebehandlung um die Muskelpartien zu entspannen.

Zurückblickend betrachtet hat Gott hier seine Hand über mir gehalten und mich bis jetzt durch diese schwere Zeit getragen. Aus diesem Grund ist oben auch der Vers und das Bild von dem Weg in Richtung des Parkhauses der medizinischen Klinik. Den Weg habe ich im vergangenen Jahr einige Male gekreuzt.

Zum Abschluss dieses Beitrages möchte ich noch von einer lustigen Episode meiner heutigen Reise nach Tübingen berichten. Also es war einmal der Marcus am ersten Streiktag in Esslingen:

Heute vom Gleis in Esslingen nach Tübingen zur Arztbesprechung…
Ich hatte gerade eine krasse Erfahrung. Jeder Zug hat eigene Lautsprecher und der Fahrer sagt er Fährt Richtung Kirchheim obwohl der Streik läuft, ein Streikbrecher…. Am Gleislautsprecher kam Durchsage das nichts mehr fährt, dennoch sagt der Fahrer er fährt, ihm ist der Streik egal. Die Ansage des Fahrers kam mindestens 5 oder 6 Mal. Die Menschen am Gleis sind trotzdem einfach stehen geblieben und nicht in den Zug eingestiegen. Er fuhr fast leer los. Danach kam die Durchsage es die nächste S-Bahn in diese Richtung fällt aus. Ein Raunen und Motzen ging durch die Reihen. Das war lustig 🙂

Die Aufrufe zum Einsteigen werden irgendwann ausbleiben und dann fährt der Zug ab, egal ob man drin sitzt oder nicht.
Es ist wie mit im richtigen Leben und im Glauben. Jesus ruft heute zu ihm zu kommen und sich mitnehmen zu lassen. Doch die Leute wollen es nicht hören und nicht umkehren. Aber irgendwann ist es zu spät und es gibt keinen Zug mehr. Das Kommen des Herrn Jesus Christus feiern wir Christen an Ostern.
Das musst du dir Mal überlegen, Gott kommt zu uns und keinen hat’s damals vor 2000 interessiert, es war ein Raum da, aber den musste ER sich mit stinkenden Tieren teilen. Herzlich willkommen, es weihnachtet.

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Es war wieder soweit

Es ist 18:15Uhr und ich sitze gerade im Zug nach Hause. Heute war ich wieder bei der vierteljährlichen Untersuchung in der Uniklinik in Tübingen. Die Mensa der Uniklinik ist super, dass alleine ist schon ein Grund (Ich weiß ich bin verfressen).

Viele Dank für die ganzen Gebete, die Unterstützung und jedes mutmachende Wort. Heute war ein guter Tag und ich bin froh, dass ich den Termin wieder überstanden habe.

Die Untersuchung und alles drumherum hat mich bis jetzt im Kopf nicht so sehr belastet, nur in der letzten Nacht war ich irgendwie schlaflos. Ich hatte heute zumindest keine Angst und bin absolut guter Dinge, dass die Ergebnisse genauso gut wie beim letzten Mal sind. Es liegt nicht an mir, wenn es doch anders kommt als gehofft. Das ist hier anders als im Studium. Bei jeder Matheklausur habe ich gehofft, doch es kam anders. Bei dem Thema hier bin ich aber definitiv raus. Nicht meine Schuld.

Ganz spontan hat mich meine Ärztin nochmal vor dem Labortermin in ihr Behandlungszimmer gerufen. Sie wollte sich erkundigen, wie es mir so geht und wie die Schmerzen aktuell aussehen. Das fand ich richtig cool, auch wenn ich kurzzeitig echt irritiert war und gedacht habe ich hätte einen Termin verpasst habe.

Meine nächsten Schritten zu einer Schmerztherapeutin zu gehen und damit die professionelle Schmerzbegleitung zu beginnen findet sie richtig und gut. Für alles andere warten wir Mal ab, was die heutigen Labor und MRT Untersuchungen ergeben.

Danach ging es -nach einiger Wartezeit- zum MRT. Notfälle kommen eben vor Krebs….
Heute saß mir im MRT ein Chemotherapie-Patient gegenüber der wohl auch gerade ein MRT machen lassen musste. Als ich den jungen Mann gesehen habe (er war höchstens so alt wie ich) war ich sofort wieder neu dankbar, dass ich jetzt so ‚gesund‘ bin, wie ich bin.

Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen!

Psalm 27:1

Ich bin mir sicher, dass Gott da ist und mich auf dem weiteren Weg trägt. Ich weiß zwar nicht, was das nächste Jahr gesundheitlich bringt aber fürchten muss ich mich überhaupt nicht.

Danke nochmals für eure Unterstützung.

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Ein kurzer Zwischenstand

Lange habe ich hier nichts geschrieben, doch jetzt möchte ich die nächsten paar Zeilen dazu nutzen, euch kurz von der aktuellen Entwicklung zu berichten. Ich möchte mich bei euch für die Unterstützung in den Gebeten und mutmachenden Zusprüchen zu bedanken. Das tut mir und uns gut. Danke!

Seit letzten Freitag habe ich spürbar mehr Schmerzen, trotz Schmerzmittel. Eigentlich begann alles schon früher, ich glaube am Donnerstag. Aber ich habe es auf den Stress geschoben und vorher einfach nicht ernst genommen. Man geht ja nicht wegen einem kleinen zusätzlichen Schmerz zum Arzt.

Jetzt bin ich erstmal krankgeschrieben und werde zum Schmerztherapeuten gehen, der sich meiner Schmerzen hoffentlich annimmt.

Das krasse ist nicht der Schmerz und auch nicht das relativ hohe Schmerzniveau. Das geht irgendwann wieder weg. Das krasse ist mein Kopf und die bösen Verknüpfungen die er sofort anstellt. Der Schmerz jetzt sitzt an der gleichen Stelle wie vor einem Jahr. Damals war es Krebs. OK es ist sicher wieder Krebs, obwohl im August MRT und Blut super waren. Diesen Befund vergesse ich da ganz schnell. Heute war ich in einer schlimmen Abwärtsfahrt im Kopf. Für mich war teilweise klar, das neue Jahr erlebst du nicht. Aus, vorbei und Schluss. Oder viel schlimmer es kommt eine Chemotherapie. Dieses Kopfkino ist für mich das schlimmste, denn dadurch verdränge ich auch alles was ich gelernt habe, nämlich Gott alleine zu vertrauen. Das musste mir dann erst wieder neu gezeigt werden. Der Vers unten macht mir echt Mut. Hey, wir wissen alle nicht wann der letzte Tag ist, schon deshalb brauche ich keine Angst zu haben.

Ich habe es dir gesagt! Sei stark und sei mutig! Lass dir keine Angst einjagen, lass dich nicht einschüchtern, denn Jahwe, dein Gott, steht dir bei, wo du auch bist.“

Josua 1:9 NBH

Ich weiß Gott ist da und er trägt mich und uns durch, egal woher diese Schmerzen jetzt kommen und egal wie es weiter geht.

Vielen Dank nochmals für alle eure Gebete.