Frühsport

Danke! Für alle Gebete, und jedes mutmachende Wort, jede WhatsApp, denen guten Ratschlag und jedes aufbauende Gespräch. Das tut so gut!

Vorgestern und gestern wurde mir eine Zwangspause verordnet. Ich hatte vorgestern wahnsinnige Schmerzen im linken Knie. Angefangen hat es beim Ergometertraining um 07:00Uhr. Zuerst habe dann mal die zu erreichende Wattzahl auf das Minimum von 40 Watt runtergeregelt und bin mit rentnerhaften 40 U/min durch den Raum gestrampelt. Es war hart zu sehen, dass der Opa nebenan mich müde belächelt und fest in die Pedale tritt. Bitter…, man fühlt sich so alt, wenn der Körper nicht mehr mitmacht. Egal! Nach 5 Minuten ging nichts mehr und ich habe das Ergometertraining abgebrochen und bin von dannen gehumpelt. Nur eben diesmal mit links ;-).

Zum Glück -und da ist wieder eine göttliche Planung im Spiel- hatte ich im Anschluss direkt eine Behandlung beim Physiotherapeuten. Der hat mich das erste Mal repariert. Dem habe ich von dem Knie und den Schmerzen berichtet und er hat mich gefragt: „Wie viel Watt waren es denn?“ 120 mit maximal 140U/min. Darauf meinte er so, es kann ja theoretisch möglich sein, dass Sie ihr Knie überlastet haben. Aufgrund meiner Momentanen Fitness, schließe ich das aber kategorisch aus. Ich bin Stahlhart. Hashtag #FitwieeinTurnschuh 🙂

Im Rahmen meiner „Pause“ habe ich mich mit Handarbeit beschäftigt und tolle Dinge genäht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so einen Schiss vor der Nähmaschine habe, obwohl das eigentlich ganz gut ging, auch mit meiner Behinderung. War echt lustig. Reha ist auch dazu da, sich seinen Ängsten zu stellen.

Jedenfalls habe ich dann heute wieder leicht begonnen. Es war 07:00Uhr Frühsport. Bei -1 Grad. Das war am Anfang ganz schön kalt, aber unser Turbotrainer hat uns gut aufwärmen lassen und dann ging’s zum Walking mit einem Treppenlauf auf einer Wendeltreppe. Der Stahl ist ganz schön glatt. Etwas aus der Puste oben angekommen ging’s gleich weiter durch den Park zu einem Gradierwerk und dann wieder zurück Richtung Klinik. Das alles vor dem Frühstück.

Jetzt ist erstmal bis 10:00Uhr Pause und ich sitze in der Sonne und genieße Gottes herrliche Natur, durch die Glasscheibe. Danach ist Rückenstabilisierende Gymnastik beim gleichen Trainer angesagt. Irgendwann denkt er vielleicht, ich Stalke ihn. Aber der Turbotrainer ist mir sportlich und menschlich zum Vorbild geworden und das weiß er.

Ich glaube es ist wirklich wichtig gute Vorbilder im Leben zu haben, denn daran kann man sich orientieren und sich selbst messen. An einen Vorbild kann man sich auch korrigieren, wenn man muss. Sollte man selbst Vorbild sein, ist die Verantwortung extrem hoch und man muss echt auf alles achten, denn man wird beobachtet. Und oft weiß man es nicht, dass man Vorbild ist.

Viel wichtiger als das Vorbild für das Leben hier, ist es aber Jesus Christus als Vorbild für das ewige Leben zu haben. Man kann auf ihn schauen.

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang / werde gelobt der Name Jahwes!
Psalmen 113:3 NBH

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