16 Termine sind vorbei

Heute war der 16. Bestrahlungstermin und der letzte für diese Woche. Ich spüre eine sehr deutliche Verbesserung und weiß, allein Gott kann mich gesund machen.

Das Auge Jahwes ruht auf denen, die ihn fürchten, / die auf seine Güte warten,
Psalmen 33:18 NBH

Ich möchte mich, auch im Namen meiner Frau für die Gebete bedanken. Wir spüren diese Nähe und Verbundenheit. Danke für jedes an uns Denken, jede kleine Nachricht und jedes Smiley. 🙂

Meine Migräne ist noch nicht ganz überstanden, aber zumindest die Übelkeit und das Erbrechen ist weg.

Der heutige Termin war wie so oft recht unspektakulär und alles lief glatt.

Es ist aber echt anstrengend und aufreibend dauernd ins Krankenhaus zu gehen um bestrahlt zu werden. Nach zwei vollen Wochen merke ich deutlich, dass es an den Kräften zehrt. Ich muss mich jetzt nochmal weiter zurücknehmen und Kräfte einteilen. Das ist hart für mich, aber was muss das muss. Ich brauche jetzt noch mehr Pausen.

Hier mal ein Video zum Wochenende, ich erhielt dieses Video am Anfang meiner Diagnose und Behandlung. jetzt bin ich mitten drin und ich kann es bestätigen, Gott trägt durch (schwere Zeiten).

bergauf und bergab am 15.

Vielen Dank für das ganze Essen, was wir in letzter Zeit und demnächst genießen dürfen. Gemeinde ist so toll. Danke auch für Gebete und jedes Gespräch.

Heute ist der 15. Termin dran und ich schreibe schon vorher. Ich darf heute eine Stunde früher dran sein, weil mich heute eine megamäßige Migräne plagt und ich gern einfach im Bett im dunklen Schlafzimmer bleiben möchte. Jeder der Migräne kennt, weiß wovon ich rede. Für die Anderen, mir ist übel mit Erbrechen und Kopfschmerzen von einem anderen Stern. Deshalb schieben die meinen Termin. Das finde ich cool, also das der Termin geschoben werden, nicht die Migräne.

Es geht aber auch bergauf, denn ich nehme wieder gut zu.

Nikolaus am 14.

Vielen Dank für so viel Ermutigung, für die Post(nicht die Rechnungen), für Gebete und für die leckere Pasta mit Bolognese.

Heute ist der 14. Termin meiner Strahlentherapie und ich war außerplanmäßig morgens dran, da der Techniker eine notwendige Wartung durchführen muss. Sonst lief alles gut. Und der Nikolaus war auch da:-)

Doch die auf Jahwe hoffen, gewinnen neue Kraft. / Flügel wachsen ihnen wie den Adlern. / Sie laufen und werden nicht müde, / sie gehen und werden nicht matt.
Jesaja 40:31 NBH

Mit dem Blick auf die Schmerzen geht es mir weiterhin deutlich besser. Ich weiß, Gott trägt mich da durch, egal was noch kommt. Jetzt muss ich meine Erkältung richtig auskurieren. Heißes Ingwerwasser mit 🍯 und 🍋 ist jetzt meine Medizin, neben Halstabletten. 😉

1101

Heute war wieder Bestrahlung (Nummer 13 oder 1101 oder D) (etwas Informatik) und zusätzlich ein kurzes Arztgespräch. Erfragt wurde mein allgemeiner Gesundheitszustand und ob ich bereits eine Veränderung spüre.

Bevor ich konkret werde, erstmal vielen Dank für jedes Gebet, jede mutmachende Nachricht, jede Postkarte und jede kleine Überraschung. 🙂 Ich liebe Plätzchen und Stollen. Danke!

Ich durfte dem Arzt heute berichten, dass meine Schmerzen spürbar weniger geworden sind. Das hat ihn sehr gefreut und überrascht. Man sieht zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Veränderung auf dem CT. Er sagt, dass passiert erst in circa 3 Monaten.

Durch die Bestrahlung stirbst das Tumorgewebe ab und wird dann in seine Einzelteile zerlegt (in alles was wir im Biounterricht mal gelernt haben) und anschließend durch den Körper (durch mich) vearbeitet. Zurück bleibt bloß eine Narbe. Diese Erklärung habe ich verstanden. Dass ich eine Änderung spüre liegt daran, dass der Wachstumsdruck des Tumors weg ist und dadurch vielleicht die Nerven wieder etwas frei sind. Aber er sagte aber, durch diese positive Entwicklung zeigt sich, wir sind auf einem guten Weg. Für mich bedeutet das weitere Erleichterung und für den Tumor heißt es Pech gehabt.

Alles in Allem geht es mir relativ gut, ich bin etwas erkältet mit Halsschmerzen und Schnupfen aber sonst geht’s. Gegen den Gewichtsverlust esse ich jetzt mehr gesundes Gemüse und Obst wie Pasta und Pizza.

Termin Nummer 12

Denn ich bin Jahwe, dein Gott. / Ich fasse dich bei der Hand und sage zu dir: / Fürchte dich nicht! Ich selbst, ich helfe dir!
Jesaja 41:13 NBH

Zuerst möchte ich mich für alle Gebete und jeden guten Ratschlag und jedes Gespräch bedanken.

Dann ist mir vorhin ein technisches Malheur passiert, denn ich habe einen Artikel ungeplant veröffentlicht. Entschuldigung bitte.

Den obigen Vers hatte ich heute morgen auf meinem Handy und er macht mir wieder neu Mut. Warum wieder neu, na weil ich gestern Abend nach einem „kurzen“ Telefonat etwas länger über meine Krankheit nachgedacht habe.

Nüchtern betrachtet ist die aktuelle Situation echt nicht gut. Krebs und Schmerzen (wenn auch weniger) und Gewichtsverlust und einem Blutbild, welches auffällig ist für eine hohe Wahrscheinlichkeit für weitere Metastasen.

Würde ich jetzt Panik kriegen, wäre wahrscheinlich auch niemand überrascht oder böse. Aber ich habe keine Panik(mehr) und auch keine Angst(mehr).

Klar mache ich mir Gedanken und regele alle Sachen, die ich regeln sollte (Behindertenbescheinigung, Kur, Arbeitgeberangelegenheiten oder richtige Ernährung….). Wenn ich dann so intensiv drüber nachdenke, komme ich schon Mal ins Grübeln, ob ich das alles packe. Meist ist der Grund, dass ich alles selber schaffen möchte. Dann wird mir übel und es geht mir richtig mies. So war es gestern Abend. Umso mehr freut mich dieser Tagesvers aus der Youversion-Bibelapp.

Heute war wieder Bestrahlung und ich konnte berichten, dass ich jetzt weniger Schmerzen habe und es mir allgemein besser geht. Das hat auch die MTRAs gefreut, die mich dort betreuen.

Eine positive Nachricht

Es ist zwar schon spät, aber diese gute Nachricht muss ich einfach berichten.

Ich war gestern (Samstag, 02.12.2017) den ganzen Tag schmerzfrei. Gott sei Dank, und das meine ich wirklich so.

Vielen Dank für alle Gebete, Gespräche und mutmachenden Nachrichten bis hier her.

Ich wünsche einen schönen und gesegneten Sonntag.

11

Hoch die Hände Wochenende 🙂

Vielen Dank für die ganzen Gebete und alle Anrufe und mutmachende Gespräche und das Mittragen. Ich habe jetzt spürbar weniger Schmerzen. Meiner Meinung nach fängt die Strahlentherapie jetzt an zu wirken. Eine echte Erleichterung.

Die erste Woche mit fünf Therapiesitzungen ist vorbei und ich bin froh etwas Pause zu haben. Heute war Nummer 11 dran, ohne Zwischenfälle. Jetzt ist fast Halbzeit ohne Halbzeitpause.

Jahwe wird für euch kämpfen, ihr selbst braucht gar nichts zu tun.“
2. Mose 14:14 NBH

Ein Vers aus dem alten Testament (erster Teil der Bibel). Das Volk soll durch das Meer um vor den Ägyptern gerettet zu werden. Gott hält sein Wort und hat das Meer geteilt und die Menschen gerettet, weil er es wollte und sie ihm vertrauten. Umkehr oder Zweifel wären der sichere Tod gewesen.

Jetzt wird es etwas persönlich. Die letzten fünf Monate waren die intensivsten Monate meines bisherigen Lebens. In den fünf Monaten habe ich gelernt, dass nichts in meiner Hand liegt. Ich musste lernen, mich fallen zu lassen und mich komplett versorgen zu lassen, persönlich, aber auch medizinisch.

Ich zähle es nicht mehr, bei wie viel Ärzten ich buchstäblich die Hose runter lassen musste. Ist auch egal. Es ist rückblickend betrachtet einfach alles wunderbar, wie es ist. Ich habe Krebs. Gut, das ist jetzt absolut vergnügungssteuerpflichtig, aber ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Ich habe zuallererst einen Herrn, der über mir wacht, aber was auch sehr wichtig ist, ich habe eine Familie die mich und uns trägt und wir haben eine Gemeinde die für uns da ist.

Der obige Vers macht mir Mut. Wenn Gott ein ganzes Volk durch das Meer bringt, ohne einen Verlust, kann er mich hier auch durchtragen.