Der Linearbeschleuniger

Danke für alle Gebete und für die guten Worte.

Auch nach acht Mal Bestrahlung bin ich von der Technik schwer begeistert.

Der Linearbeschleuniger hat die „Fähigkeit“ die Form des Tumors bzw. der zu bestrahlenden Stelle anzunehmen. Das „Bild“ des Tumors an meinem Kreuzbein ist in der Akte hinterlegt. Beim heutigen zurechtrücken auf der Liege hatte ich kurz die Möglichkeit das Ausrichten der Bleilamellen zu beobachten. Durch das entstehende „Loch“ wird der Strahl gelenkt und kann so genau die Form annehmen die man braucht. Vielleicht komme ich Mal an das Bild des Tumors ran. Das sieht jedenfalls schon krass aus, wenn sich so die Teile selbst „in Form bringen“.

Das hat mir wieder gezeigt, Gott ist so groß.

Gestern und heute gab keine großartigen Nebenwirkungen, außer trockenen Nasenschleimhäuten und einen guten Hunger direkt nach der Bestrahlung (ob das Nebenwirkungen von der Bestrahlung sind weiß ich nicht). Dann kommt direkt der Appetit und ich könnte ein Schwein verdrücken, oder ein Brot mit Salami…

So kann ich -und möchte ich auch nicht- klagen. Ich kann mich in den den letzten Tagen gut erholen.

4 Gedanken zu „Der Linearbeschleuniger“

  1. Die Technik ist ja vielversprechend, so dass hoffentlich bald nur die Zellen angegriffen werden, auf die man gern verzichten kann und die guten geschont bleiben. Weiterhin viel Kraft und Zuversicht und Alles Gute.

  2. Lieber Marcus,

    bei meinen Vorlesungen zum Thema Strahlentherapie habe ich es nie erlebt, dass die Zuhörer so begeistert waren wie Du, wenn ich ihnen, den Linac und andere Gerätschaften nahe bringe. Und das ist umso mehr erstaunlich, weil du diese Technik ertragen mußt! Du bist schon ein außergewöhnlicher Bursche! Gott segne Dich!

    1. Hallo Henrik,

      Vielen Dank! Vielleicht ist es meine allgemeine Technikbegeisterung oder es ist einfach weil es neu ist. Ich sehe ja nichts wirklich von der Technik, da ich ja „nur“ dort liege. Das spannendste machen doch die MTRAs und die Ärzte und Physiker. Das was ich erlebe ist von Gott getragen zu werden.

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