Archiv für den Monat: Oktober 2017

diese Schmerzen

Ich habe seit drei Tagen deutlich mehr Schmerzen, trotz Schmerzmittel. Ob das mit dem Tumor/Krebs zu tun hat, oder ob das andere Ursachen hat, weiß ich nicht. Ich bin ja kein Arzt. Was ich weiß ist, dass mit dem Beginn der Bestrahlung die Schmerzen weniger werden, wenn es Schmerzen sind, die wegen dem Tumor da sind. Das ist eine Aussage des Tumorchirugen von Tübingen. Darauf freue ich mich.

Ich habe keine Ahnung von Gottes Plan. Das muss ich auch nicht haben, denn ich bin mir sicher, dass Gott keine Fehler macht und im größten Stress und den größten irdischen Sorgen eine Konstante in meinem Leben ist. Ich habe auch keine Angst, was jetzt werden wird, denn ich habe es nicht mehr in der Hand.

Du hast mich schon gesehen, als ich noch ein Embryo war. / Und in dein Buch waren sie alle geschrieben, / die Tage, die schon gebildet waren, / noch ehe der erste begann.

Psalmen 139:16 NBH

Ich wünsche allen Gottest Segen und einen schönen Abend.

etwas Technik

Aufgrund einer Anfrage, habe ich mich dazu entschlossen eine Newsletter-Funktion zu installieren.

1. Jetzt gibt es die Möglichkeit -für jeden möchte- sich in den Newsletter einzutragen. (rechts unten auf der Seite bei Newsletteranmeldung) Sobald der Name (dieser kann frei gewählt werden) und eine gültige E-Mail-Adresse eingegeben wurde, wird eine Bestätigungsemail mit einem Link generiert. Dieser Link muss angeklickt werden, um die Bestätigung abzuschließen. Für Technikkundige heisst das Verfahren double-opt-In. Dann wird für jeden neuen Beitrag eine kurze E-Mail generiert, die auf einen neuen Beitrag hinweist. So muss nicht dauernd hier nachgeguckt werden, ob ich etwas geschrieben habe.

2. Es gibt auch einen RSS Feed, den man in einem externen RSS-feed-Reader einbinden und lesen. Die URL lautet http://www.marcusradisch.de/feed. Der Feed aktualisiert sich auch, wenn ein neuer Beitrag erstellt wird.

Der aktuelle Stand vom 27.10.2017

Vorab einmal ganz kurz. Ich habe meinen Weg mit diesem Blog noch nicht 100% gefunden. Auch an der Optik werde ich noch feilen, das schwarz sieht aus wie eine Seite für einen Nachruf. Das muss weg, denn ich lebe. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich schreibe und veröffentliche. Eins steht fest, ich werde hier keine medizinischen Details oder irgendwelche Namen nennen, denn ich bin kein Mediziner und es geht niemanden etwas an.

Heute möchte ich euch das erste Mal im Blog an meiner Krebserkrankung teilhaben lassen.

Es geht mir zur Zeit recht gut. Ich habe echt weniger Rückenschmerzen seit ich die Tabletten regelmäßig nehme, ich fühle mich auch relativ fit. Ich bin etwas erkältet, aber das geht sicherlich vielen so, in dieser Jahreszeit. Also alles gut bei mir. Ich schlafe in letzter Zeit etwas schlechter, aber ich bin tagsüber trotzdem recht fit. Manchmal gibt es sogar Momente, da fühle ich mich nicht mal krank.

Das Plasmozytom sitzt an meinem Kreuzbein. Es gibt zur Zeit (Stand 27.10.2017) noch ein paar offene Fragen, die geklärt werden müssen, bis ein endgültiger Behandlungsplan festgeschrieben werden kann. Um diese Fragen zu klären, werde ich weitere Untersuchungen mitmachen. Zur Zeit ist alles noch sehr wage. Es gibt nur eines, was „hochwahrscheinlich“ ist, dass ist die Strahlentherapie, die sich wohl nicht vermeiden lässt.

Alles in allem bin ich absolut sicher im Gott der Bibel und bei ihm geborgen. DANKE für eure Gebete! Betet bitte weiter um Weisheit für die Ärzte, und Kraft zum durchhalten. Ich weiß, Gott hält seine schützende Hand über mir und schenkt mir Mut, für kommende Behandlungen. Ich bin gespannt, was noch alles auf mich zukommt. Ich weiß er macht keine Fehler und hat einen Weg für mich vorbereitet.